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B 212 nach schwerem Unfall gesperrt
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Aktualisiert vor 1 Minute.

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B 212 nach schwerem Unfall gesperrt

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Viele große Spiele gesehen

31.05.2016

Frage: Erinnerst Du Dich noch an das erste Spiel, das Du dienstlich besucht hast?
Hollmann: Zumindest an eins der ersten. Der VfB führte fünf Minuten vor Schluss 4:1 gegen Bremerhaven 93. War also alles klar. Da habe ich mich aufs Rad geschwungen. Damit war ich immer am schnellsten in der Peterstraße. Dort zog ich das Endergebnis aus dem Fernschreiber – 4:4! Unglaublich.
Frage: Welche waren besondere Spiele?
Hollmann: Das 2:0 gegen Bundesliga-Absteiger Hertha BSC Berlin am ersten Spieltag des VfB als Zweitligist 1980. Michael Kalkbrenner schoss ein Tor fast von der Torauslinie. Hertha-Torwart Gregor Quasten rief fassungslos: „Wo kam der denn her?“ Später gab es ein 3:3 gegen Wattenscheid 09. Der zu Boden gerissene Rudi Hagen kroch auf allen Vieren dem Ball hinterher und köpfte ihn ein. Viele Fans haben das für Jahre zum besten Spiel in Donnerschwee erklärt.
Frage: Welches war das schlimmste Spiel?
Hollmann: Das Verschobene 1975 gegen den Spandauer SV in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga. Die Spieler hatten intern beschlossen, nicht aufzusteigen. Das kam heraus. Noch Spielzeiten später hallten „Spandau-Spandau“-Sprech­­chöre über den Platz, wenn der VfB unerklärlich schlecht spielte.
Frage: Welches Geschehen ist Dir am stärksten in Erinnerung geblieben?
Hollmann: Das waren viele Spiele, bevor der Zaun gebaut wurde. Da gingen die Zuschauer beider Lager hinterher einfach über den Platz oder trafen sich dort und diskutierten.
Frage: Mal ganz persönlich: War Donnerschwee nicht zu retten?
Hollmann: Die Tribünen und die Ränge waren beängstigend marode. Vom Zuschnitt her passte das Gelände auch nicht für einen Umbau oder Neubau. Aber wenigstens die Erinnerung an diesen Platz hätte man würdiger gestalten können als mit dem einfachen Überbauen. In den ersten Jahren nach dem Krieg hatte Oldenburg ein Flüchtlingsproblem. Die Masse der Neubürger wurde nur schwer akzeptiert. Das Stadion war der erste Ort, an dem sich Altoldenburger und Neuankömmlinge ohne Vorbehalte trafen und gemeinsam Oldenburger wurden.
Thomas Husmann Redakteur / Redaktion Oldenburg
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