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Vom Fan-Liebling zum Sporttherapeuten

28.03.2014

Oldenburg Ob er sich das Regionalliga-Duell an diesem Sonnabend (14 Uhr, Beekestadion) zwischen der U 23 von Hannover 96 und dem VfB Oldenburg vor Ort anschauen wird, konnte Carsten Linke am Donnerstag noch nicht sagen. Sowohl die Fans aus der Landeshauptstadt, wo er als Spieler der ersten Mannschaft Kultstatus als „Fußballgott“ erwarb, als auch die Oldenburger Zuschauer kennen den in Bad Zwischenahn aufgewachsenen 48-Jährigen als überaus einsatzfreudigen Abwehrspieler. Heute ist er hauptberuflich als Sporttherapeut tätig.

„Es macht Spaß, fordert mich, bezieht meine Leidenschaft für Sport mit ein – und man bekommt eine Menge von den Leuten zurück“, zeigt sich Linke von seinem Job begeistert. Dem runden Leder jagt er noch ab und an als Mitglied der Traditionsmannschaft von Hannover nach.

Das Abschneiden der 96-Reserve und des VfB verfolgt Linke „recht aufmerksam, seitdem beide in der Regionalliga spielen. Das Spiel jetzt ist für beide Mannschaften von großer Wichtigkeit.“ Hannover müsse aufpassen, nicht noch unten rein zu rutschen. Für Oldenburg gehe es darum, die kleine Chance, vielleicht doch noch einmal nach oben zu kommen, zu wahren.

„Der VfB ist ja sehr gut gestartet, hat aber zuletzt einige Punkte liegen gelassen. Das ist natürlich schade“, sagt Linke. „Ich bin weiter der Meinung, dass der Verein mindestens eine Liga höher spielen sollte“, meint der 48-Jährige, der seine Fußballkarriere beim VfL Bad Zwischenahn startete. 1988 wechselte er als kopfballstarker Mittelstürmer zum VfB, wo er zunächst in der Zweiten spielte. In die erste Mannschaft holte ihn der damalige Trainer Hans-Dieter Schmidt. Später wurde er zum umsichtigen Defensivspieler umgeschult.

1990 trug Linke zum Zweitliga-Aufstieg des VfB bei. Nach dem Abstieg 1993 wechselte er zum FC Homburg. Zwei Jahre später kam er zu 96, wo er es bis 2003 auf 214 Spiele brachte. Sein Debüt in der 1. Bundesliga gab er mit 36 Jahren. 15 Erstliga-Spiele stehen in seiner Vita. Nach dem Karriereende 2003 stieg er bei 96 in den Managementsektor ein. 2007 endete die Zusammenarbeit. Es folgte von 2008 bis 2009 ein Job als Sportdirektor und Geschäftsführer beim FC Carl Zeiss Jena.

Danach fand Linke abseits des Fußballplatzes eine Tätigkeit, die ihm „viel Freude“ bringt. Als Sporttherapeut im Klinikum Warendorff in Ilten östlich von Hannover betreut er mehr als 270 Menschen mit psychischen Problemen und geistigen Handicaps, die ihre körperliche Fitness verbessern möchten. Bei der Arbeit im Kraftraum, in der Sporthalle oder im Schwimmbad steht seine Vergangenheit als Liebling der Fußball-Fans nicht im Vordergrund. Hier ist er als Taktgeber, Vertrauensperson und Spaßmacher gefragt. Starallüren gab es für ihn schon als Fußballer nicht.

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