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GESCHENK: Vom Schulweg zur Lindenstraße

15.11.2005

OLDENBURG Freunde schenkten ihr die Rolle zum Geburtstag. Der Dreh im Studio verlief unspektakulär.

von thomas husmann OLDENBURG - Mit Akropolis-Wirt Vasili Sarikakis (Hermes Hodolides) Auge in Auge, am Nebentisch Hans-Joachim Scholz (Knut Hinz) und Sabrina Buchstab (Susanna Capurso) – dieser Traum für einen echten Lindenstraßen-Fan wurde für Martina Heyen wahr. Sie durfte als Komparsin im „Akropolis“ an einem Tisch Platz nehmen und die Kulisse bilden für das erste private Treffen von Hajo und Sabrina, die in der Folge ihrem Schwarm Tipps in Sachen Liebe gibt.

Wahr gemacht haben diesen Traum Freunde der Oldenburgerin, die ihr zum 40. Geburtstag einen Gutschein für die von vielen anderen Fans heiß begehrte Rolle als Komparsin schenkten. „Eineinhalb Jahre ist das her, gedreht wurde im August, ausgestrahlt wird ,Die Anzeige‘ am kommenden Sonntag“, freute sich die 41-Jährige. Dann wird Martina Heyen gemeinsam mit ihren Freunden vor dem Fernseher sitzen und ab 18.50 Uhr Folge 1042 des ARD-Dauerbrenners schauen.

„Seit dem Start der Serie vor 20 Jahren habe ich keine Folge verpasst“, erzählt sie, „der frühe Sonntagabend ist für mich heilig, da möchte ich nicht gestört werden.“ Über das Geschenk hat sie sich deshalb riesig gefreut.

Der Tag bei den Aufnahmen war ein großes Erlebnis. Am 15. August hat sich der WDR bei der Diplom-Kauffrau gemeldet, zwei Tage später sollte sie zu den Aufnahmen nach Köln kommen – und Winterbekleidung mitbringen, die Folge spielt ja im November. „Ganz schön heiß ist es damals gewesen, Köln war wegen des Weltjugendtages total überfüllt“, schildert die Mutter einer 25 Jahre alten Tochter ihre Eindrücke. Um Punkt 12 Uhr ging‘s los, sie bekam eine Einweisung und musste sich an den Tisch setzen. „Zwei Minuten werden aus dem Akropolis gesendet, gedreht wurde dafür drei Stunden“, berichtet sie. Das Essen (Gyros mit Krautsalat) war echt, der Wein wurde allerdings durch Traubensaft ersetzt. Mit ihrem Partner sollte sie sich im Hintergrund der Szene unterhalten, „aber ohne etwas zu sagen, also nur den Mund bewegen“, schmunzelt sie. Nach dem Dreh musste sie ein Formblatt ausfüllen und wurde auch noch mit 50 Euro Gage belohnt – für die Komparsenrolle muss man nichts bezahlen.

„Alle waren sehr nett zu mir, das läuft sehr unspektakulär in dem Studio ab. Die Stars aus der Lindenstraße laufen einem über den Weg und grüßen freundlich, ganz wie bei der Arbeit“, zieht Martina Heyen einen Vergleich mit ihrem Job im Klinikum Oldenburg, in dem sie als Abteilungsleiterin/Prokuristin in der Finanzabteilung arbeitet.

Neben der Lindenstraße zählt Boßeln zu den Hobbys der sportlichen Frau, die für den Boßelverein Haarenstroth in der Landesliga spielt. Außerdem verreist sie gern mit ihrem Lebenspartner Frank Müller, nächstes Ziel sind für zwei Wochen die Kapverdischen Inseln vor der Westküste Afrikas. Zuhause läuft während der Reise sonntagabends dann der Videorekorder. Martina Heyen: „Am letzten Sonntag im Urlaub setz‘ ich mich dann vor den Fernseher, schau‘ mit erst die aufgenommenen Folgen und dann die aktuelle an. Das ist ein toller Urlaubsschluss ...“

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