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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Von Brüdern und Besuchern

15.09.2009

Ein Wiedersehen mit ihren ehemaligen Mitspielerinnen feierten am Sonnabend bei der Heimpremiere des Handball-Bundesligisten VfL Oldenburg Haege Fagerhus und Carolin Schmele. Beide freuten sich über den souveränen 41:34-Heimsieg ihres Ex-Clubs gegen die DJK Trier. Fagerhus, die nach dem Ende der vergangenen Saison ihre Karriere beendet hatte und nach Norwegen zurückgekehrt war, nutzte ihren Urlaub zu einem Abstecher in die EWE-Arena. Die in Elsfleth wohnende Schmele befindet sich derweil nach ihrer Knie-Operation – Grund war ein bei der Junioren-EM erlittener Kreuzbandriss – auf dem Weg der Besserung. Ob sie allerdings, wie ursprünglich geplant, noch zum französischen Meister Metz HB wechselt, ist dem Vernehmen nach inzwischen fraglich.

Schwer Durchatmen konnte am Sonnabendnachmittag indes Linksaußen-Aushilfe Barbara Hetmanek. Ihr Tor zum 39:33 (58.) war zwar nicht mehr spielentscheidend, doch von großer Bedeutung für die 21-jährige gelernte Kreisläuferin in Diensten des Handball-Bundesligisten VfL. Hetmanek hatte eine Woche zuvor bei der knappen 32:33-Niederlage in Leipzig genau aus einer solchen Situation den möglichen Ausgleich vergeben. Jetzt traf sie („Oh, hat mir das gut getan“) und besiegte damit den Fluch, der sie offenbar auch im Training zuvor nicht loslassen wollte.

Doppelten Grund zur Freude hatten derweil zwei Fußballer des VfB Oldenburg. So konnten sich die Stürmer Steve Sam (23 Jahre) und Nicola Grimaldi (20) nicht nur über den dritten Sieg in Folge (3:1 beim SC Langenhagen) des Oberliga-Meisters VfB freuen, sondern auch über die Erfolge ihrer jüngeren Brüder. So gab Adriano Grimaldi (18) am Sonnabend sein Bundesligadebüt bei Mainz 05. Im Spiel gegen Hertha BSC wurde er in der 70. Minute eingewechselt und kurz darauf elfmeterreif gefoult. Andreas Ivanschitz verwandelte den Strafstoß zum 1:1. Am Ende siegten die Mainzer gar mit 2:1, und der stark aufspielende Grimaldi – Spitzname in Mainz: „Prinz von Monaco“ – heimste nicht nur vom Mainzer Trainer Thomas Tuchel viel Lob ein:

„Adriano weckte das Stadion.“ Erst zu Saisonbeginn war dieser zum Schnäppchenpreis (10 000 Euro Ablöse) von Sachsen Leipzig – von dort kam auch Bruder Nicola zum VfB – zu Mainz 05 gewechselt. VfB-Trainer Joe Zinnbauer dürfte es mit einem lachenden und weinenden Auge verfolgt haben – wären im Falle des Aufstiegs in die Regionalliga doch wohl beide Grimaldis in Oldenburg gelandet. Unterdessen verhalf Sidney Sam (21) dem 1. FC Kaiserslautern mit seinem ersten Saisontor beim 4:1-Sieg gegen den MSV Duisburg zum Sprung auf den dritten Tabellenplatz in der Zweiten Bundesliga. Unter der Woche war der Bruder von Steve Sam bereits für die deutsche U-21-Auswahl beim unglücklichen 1:2 gegen Tschechien aufgelaufen.

Gleich fünf Nachwuchsfußballer aus der Regionalliga-B-Jugend des VfL Oldenburg weilen seit Montag mit der U-17-Auswahl des Niedersächsischen Fußball-Verbandes (NFV) bei einem Trainingslager in Bulgarien. In der Zeit bis zum 21. September stehen dabei Testspiele gegen Mannschaften aus Sofia und Plovdiv sowie eine Partie gegen das bulgarische U-17-Nationalteam auf dem Programm. Auswahltrainer Hans-Werner Hartwig nominierte dazu die VfLer Marcel Ackmann, Tizian Goudschaal, Matti Grahle, Steven Müller-Rautenberg und Heiko Visser.

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