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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot
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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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SPD-Urgestein Erhard Eppler ist tot

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Von Spielern, Schüssen und Irrtümern

06.01.2007

und Heinz Arndt

Die Jubelpose hatte sich Christian Seidl aus Oldenburg, als einer der Schützen beim Neunmeterschießen während des Hallenfußball-Turniers in der Weser-Ems-Halle, schon zurecht gelegt. „Ich wollte den Autogramm-Ball nach dem Sieg im HSV-Trikot in die Zuschauerränge schießen“, sagte der bekennende Fan des zurzeit so arg gebeutelten Hamburger Sportvereins, der beim „Cup der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ noch nicht zum Teilnehmerfeld zählte. „Eigentlich wollte ich unten rechts schießen, aber als das Publikum mir den Heimvorteil gab und mich lautstark angefeuert hat, bin ich vor der großen Kulisse doch ein bisschen nervös geworden“, gestand Seidl gestern. Das Vorhaben misslang, VfB-Keeper Lars Möhlenbrock wehrte den Schuss ab, und am Ende sicherte sich der zwölfjährige Malte Lüschen aus Ganderkesee als einer von

sechs NWZ-Lesern, die sich bei einem Gewinnspiel unter mehreren hundert Einsendungen als Schütze qualifiziert hatten, den Gewinn: einen Ball mit den Unterschriften der Spieler von Werder Bremen.

Zu einem interessanten Wiedersehen kam es im VIP-Bereich der Weser-Ems-Halle. Trafen sich hier doch nach längerer Zeit Turnier-Organisator Dieter Burdenski und Hermann Rülander wieder. Rülander war einst bei Werder Ersatz-Torhüter hinter „Budde“ und kam in dem denkwürdigen Bundesligaspiel am 14. November 1981 bei Eintracht Frankfurt, das die Bremer mit 2:9 verloren, für den verletzten Burdenski zum Einsatz. Dieses Debakel bedeutete gleichzeitig das vorzeitige Ende der Profikarriere von Rülander bei Werder, der später noch beim SV Meppen spielte. Rülander schaffte den Absprung und baute sich in Papenburg eine berufliche Existenz mit einer Versicherungsagentur auf.

Ein Wiedersehen feierten auch der ehemalige Nationalspieler und Werder-Profi Max Lorenz und Weser-Ems-Hallen-Gastronom Pierre Tagher. Zuletzt hatten sich die beiden vor 18 Jahren im Bremer Park-Hotel getroffen, wo Tagher – der auch schon mit dem rumänischen Sportmanager Ion Tiriac zusammengearbeitet hat – als zweiter Direktor tätig war. Da hatten sich die beiden natürlich viel zu erzählen.

Ihren ersten Auftritt im Dress des VfB hatten beim Hallenturnier die beiden Zugänge in der Winterpause. Stürmer Sebastian Ghasemi-Nobakht (zuvor Eintracht Northeim) deutete seine Schussstärke an, konnte den Blau-Weißen als bester Torjäger der Niedersachsenliga Ost (15 Treffer) aber ebenso wenig zum Torerfolg verhelfen, wie Jakob Bertram (zuvor BV Cloppenburg). VfB-Vorstand Jörg Rosenbohm zeigte sich zufrieden mit dem Auftreten. „Die beiden haben wir konzentriert als Verstärkung gesucht, wenn überhaupt, dann legen wir in der Winterpause noch auf der Manndeckerposition nach“, denkt der Zweite Vorsitzende über einen Back-up für die beiden Leistungsträger Matthias Plump und Stefan Frye nach.

Unterdessen rührte Harald Willers im VIP-Raum kräftig die Werbetrommel für den VfB, dessen Spieler für das Hallenturnier extra mit einem Ausgehanzug mit VfB-Logo ausstaffiert worden waren. Willers, bei den Blauen zuständig für die Sponsorenbetreuung, versorgte u.a. Horst Schreiber und Heike Zornow, Torfrau der Bundesliga-Handballerinnen des VfL und Glücksfee bei der Gruppenauslosung, mit einem VfB-Fanschal.

Der 15-jährige Fabian Burdenski, Sohn von Dieter Burdenski, liebt die Fußball-Turniere in Oldenburg. Wiederholt trat er hier schon in Vorspielen als Torschütze in Erscheinung. So war es auch diesmal im Spiel der B-Jugend des Brinkumer SV gegen den VfB Oldenburg. Doch seine beiden Treffer konnten die 4:6-Niederlage seiner Brinkumer nicht verhindern.

Einen überraschenden Neuzugang verzeichneten die VfBer am Donnerstag auf ihrem Mannschaftsbogen. Dass hier statt VfB-Coach Joe Zinnbauer der Trainer des späteren Turniersiegers VfL Osnabrück, Claus-Dieter Wollitz, als VfB-Trainer geführt wurde, war aber nur ein Versehen.

Zu Gast in Oldenburg war auch einmal wieder der ehemalige VfB-Spieler und VfB-Geschäftsführer Uli Skrowny, der lange Zeit auch für Dieter Burdenski das Oldenburger Turnier organisiert hatte. Diesmal schaute er sich auf Einladung von Horst Schreiber, Vorstand der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg, das Turnier an und freute sich auf das Wiedersehen mit vielen alten Bekannten.

Klaus Augenthaler, Trainer des Erstligisten VfL Wolfsburg, bevorzugte es, das Turniergeschehen nur via Leinwand aus dem VIP-Bereich zu verfolgen. Erst nach dem enttäuschenden Abschneiden seiner Mannen wurde Augenthaler wieder im Mannschafts-Kreis gesichtet.

VfB-Stadionsprecher Heiko Büsselmann durfte sich über einen neuen Spitznamen freuen. Nachdem er bereits als „Stimme des Nordens“ betitelt worden war, erhielt er in der Turnierzeitung die Bezeichnung Heiko „The Voice“ Büsselmann. Ihn selbst beeindruckte das nicht groß, und er versah seine Aufgabe als Hallensprecher einmal mehr mit gewohnter Stimmgewalt.

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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