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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wettbewerb: Vorbilder spornen junge Sportler an

23.06.2016

Oldenburg Im lockeren Laufschritt betritt Ruth Spelmeyer die Bühne. Die jungen Talente im Publikum schauen zu ihr auf. Eine Deutsche Meisterin sieht man schließlich nicht jeden Tag. „Ich bin erleichtert, dass sich die harte Arbeit der vergangenen Jahre ausgezahlt hat“, ruft die 25-Jährige in die Runde. Am Sonntag verteidigte die VfL-Sprinterin in Kassel den nationalen Titel über 400 Meter, im August startet sie bei den Olympischen Spielen in Rio für Deutschland. Ihr Traum wird wahr. Sie hat es geschafft.

Ihre Erfolge sind auch ein Beleg dafür, wie wichtig gute Basisarbeit ist. Um diese zu würdigen und zu unterstützen, haben die Öffentlichen Versicherungen Oldenburg einen „Förderpreis für hervorragende Nachwuchsarbeit im Jugendsport“ ausgelobt. In diesem Jahr stand die Leichtathletik im Mittelpunkt. Platz eins ging an den BTB vor dem VfL Löningen und dem SV Molbergen aus dem Kreis Cloppenburg.

„Solche Wettbewerbe spornen einfach an, noch mehr für die Jugendlichen zu tun“, sagt BTBerin Tabea Tschigor (18): „Ruth Spelmeyer und Steffi Nerius sind große Namen und Vorbilder, die unsere Talente noch mehr motivieren.“ Schirmherrin Nerius, Speerwurf-Weltmeisterin 2009, war am Dienstag ebenfalls zur Preisverleihung ins Oldenburger Soccerland gekommen. „Laufen, Werfen und Springen bilden nach wie vor die Grundlage für viele andere Sportarten“, hielt sie ein Plädoyer für die Leichtathletik: „Setzt euch Ziele, aber bleibt realistisch.“

Für ihre Sportart warben auch die Talente selbst. Beim Kreativwettbewerb bestand die Aufgabe darin, die Disziplinen möglichst ansprechend darzustellen. Die Bürgerfelder hatten ein Video über ihren Verein gedreht und damit Platz drei belegt. Den Sieg teilten sich der Vareler TB und der Delmenhorster TV. „Die Leichtathletik genießt bei uns einen hohen Stellenwert. Unsere Sparte hat rund 300 Mitglieder“, berichtete Abteilungsleiterin Regine Walter und hob die gute Atmosphäre im Verein hervor: „Das spricht sich rum.“

Ein großes Lob zollte auch Jürgen Müllender, Vorstandsmitglied der Öffentlichen Versicherungen, den Teilnehmern: „Die Vereine leisten tolle Jugendarbeit. Daher wollen wir auch die Leistungen der Trainer würdigen, denn ohne die geht es nicht.“ In dieser Kategorie zeichnete die Jury, zu der auch NWZ-Sportchef Otto-Ulrich Bals gehörte, Antonia Beyer (Löningen) und Gustav Müller (Molbergen) aus.

Beim abschließenden Public Viewing drückten die jungen Leichtathleten dann den deutschen Fußballern im EM-Spiel gegen Nordirland die Daumen. Doch zuvor gaben sie Ruth Spelmeyer noch die besten Wünsche für Rio mit auf den Weg. Mit einer dynamischen „Olympia La Ola“ machten sie für ihr Vorbild die Welle.

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