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"Waldi" Hoffmann absolviert über 470 Spiele für VfB

05.09.2008

OLDENBURG Waldemar „Waldi“ Hoffmann kann sich noch gut erinnern: „Um Punkte haben wir in meiner Zeit beim VfB nur zweimal in der Saison 1963/64 gegen den VfL gespielt. Die Partien gingen 3:3 und 2:1 für uns aus. Dann war da noch ein Freundschaftsspiel, das wir 6:3 gewannen, wo ich gleich vier Treffer beisteuerte.“

Dem fügt der 73-Jährige hinzu: „Ansonsten spielte der VfL in einer unteren Liga, wobei wir Spieler uns schon gut verstanden haben. Anders wurde es nach der Spielzeit 1963/64, als der VfL wieder aus der Oberliga abstieg und in Enno Bäumer, Joachim Rackwitz, Manfred Mävers und Günter Frers vier Spieler von den Grün-Weißen zu uns wechselten. Da stieg die Rivalität – doch ich hatte damit nie Probleme.“ So wird er sich am Sonntag auch das erneute Oberliga-Derby um 18 Uhr im VfL-Stadion an der Alexanderstraße anschauen. Zumal er ja als Maurerpolier im Ruhestand dem VfL bei dessen Tribünenbau tatkräftig unterstützte.

Es ist fast in Vergessenheit geraten, dass Hoffmann mit über 470 Spielen zu den VfB-Akteuren gehört, die die meisten Spiele für den Traditionsclub bestritten. Und auch heute verfolgt er das Geschehen in dem Club sehr aufmerksam. Nicht nur das Spiel selbst habe sich wesentlich geändert, sei erheblich schneller geworden, sagt Hoffmann: „Zu meinen Zeiten gab es auch einen engeren Zusammenhalt in der Mannschaft.“ Mit seinem Sohn Holger, der seit geraumer Zeit Teammanager der Oberliga-Elf des VfB ist, liefert er sich so manche heiße Diskussion – wobei er offen seine Meinung sagt, wenn auch gewürzt mit einer gehörigen Portion Humor.

Schon mit 17 Jahren wurde der gebürtige Schlesier in die erste Mannschaft geholt. Trainer Kurt Schmidt hatte ihn bereits frühzeitig im Auge, und der legendäre Emil Iszo berief ihn 1952 in das Team. Später hatte er u.a. noch den Ex-Schalker Otto Tibulski („Er ließ uns stets am Kopfballpendel trainieren“) sowie den Ex-Werderaner Erich Hänel sowie Kurt Koch als Trainer. Ging er zunächst als Mittelstürmer auf Torejagd, agierte er später auch als Außenläufer und Verteidiger. Stets zeichneten ihn großer kämpferischer Einsatz („Ich war und bin eine Kämpfernatur“), eine immense Laufarbeit und ein erstaunliches Sprungvermögen aus.

Prominentester Gegenspieler war für ihn Deutschlands Ehrenspielführer Uwe Seeler vom Hamburger SV, mit dem er sich zahlreiche unerbittliche Duelle lieferte. Dabei musste „Uns Uwe“ so manches Mal einiges einstecken.

Dem VfB blieb Hoffmann trotz Angeboten u.a. von Hannover 96 bis 1969 treu – bis auf zwei Jahre (1957 bis 1959) bei Phönix Lübeck.

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