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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Starker Panther-Sprung ins Glück

31.05.2018

Warendorf Es war nur ein Versuch – aber der ist auf Anhieb gelungen: Die zwölfjährige Lily Warren startete beim „Preis der Besten“ in der Reiter-Metropole Warendorf in der Kategorie „Preis der Zukunft“ erfolgreich gegen die besten Nachwuchsvoltigiererinnen aus ganz Deutschland. Mit einer starken Leistung sicherte sie sich auf Anhieb in der Gesamtwertung einen hervorragenden vierten Platz.

„Damit hätte ich noch nicht gerechnet“, resümiert die Schülerin, die sonst im Juniorteam der Reit- und Fahrschule Oldenburg (RFO) voltigiert und sich über eine Regionalsichtung in Vechta für den „Preis der Besten“ qualifiziert hatte. Für die Sportlerin war es der erste Turnierstart als Einzelvoltigiererin.

Auch ihre beiden Trainer Imke zur Brügge und Sven Henze sind mehr als zufrieden. „Sie hat Nervenstärke bewiesen“, sagte Henze. „Und sich der Bundestrainerin hervorragend präsentiert“, ergänzte zur Brügge.

Große Aufregung

Am Samstag startete Warren zunächst auf Erfolgspferd Capitano in der Pflicht und sorgte unter den Richtern als bisher unbekanntes Gesicht in der Voltigierszene für Aufmerksamkeit: Sauber geturnte Elemente wie Fahne, Mühle und Stehen und ein sicher an der Longe stehender Capitano sicherten ihr Platz drei.

Am Sonntag stand die Kür zum „Rosaroten Panther“ auf dem Plan: „Ich war vorab schon ziemlich aufgeregt, denn es ist doch etwas anderes, ob man als Team im Wettkampfzirkel steht oder allein“, erzählt die Voltigiererin. Ihre größte Sorge, dass sie den Flickflack als Abgang nicht steht, erwies sich als unbegründet. Es wurde quasi ein Panther-Sprung ins Glück.

Mit der flüssig durchgeturnten Choreographie und einem souveränen Capitano landete Warren in der Gesamtwertung mit 6,795 Punkten knapp hinter den Starterinnen aus Rheinland-Pfalz (6,854), Sachsen-Anhalt (6,859) und Schleswig-Holstein (6,912) auf dem vierten Platz.

Starke Konkurrenz

„Die Konkurrenz im vorderen Teilnehmerfeld war sehr stark“, erklärte Longenführer Henze. Viele der Mädchen sammeln schon seit einigen Jahren Turniererfahrungen – die Siegerin Hannah Bidon beispielsweise zählt zu den Medaillengewinnerinnen der Deutschen Jugendmeisterschaft (DJM) 2017 in Aachen.

„Es war eine tolle Erfahrung und hat viel Spaß gemacht“, resümierte Warren nach ihrem starken Turnier-Debüt, blickt zuversichtlich auf das nächste Jahr und hat noch einiges vor: „Da ist noch viel Luft nach oben!“ Jetzt steht aber erst einmal wieder das Team im Vordergrund: Vom 15. bis 17. Juni 2018 finden in Filsum die Weser-Ems-Meisterschaften statt – dort fallen voraussichtlich auch die Würfel, welches Juniorteam im September nach München zur DJM reisen darf.

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