• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Live-Blog: Wird Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin?
+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 12 Minuten.

Abstimmung Im Eu-Parlament
Live-Blog: Wird Ursula von der Leyen Kommissionspräsidentin?

NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Warten auf zweite Halbzeit beim Kunstrasen-Bau

19.02.2014

Oldenburg Mit dem Bau eines modernen Kunstrasenplatzes an der Maastrichter Straße wollte sich der VfB Oldenburg nach eigenem Bekunden „einen Traum erfüllen“. Doch das Projekt entwickelt sich immer mehr zum Albtraum: Seit Ende Mai vorigen Jahres muss das Jugendleistungszentrum des Vereins auf sein Hauptspielfeld verzichten, das zum Kunstrasenplatz umfunktioniert werden soll. Ursprünglich sollte der neue Untergrund, der die Nachwuchskicker wetterunabhängiger machen würde, schon im Juli 2013 bespielbar sein. Doch davon ist man weit entfernt: Aufgrund eines Rechtsstreits zwischen der Stadt und der Baufirma liegt die Baustelle seit Monaten brach. Auf Nachfrage der NWZ  wollte die Stadtverwaltung weder benennen, welche Arbeiten noch zu erledigen sind, noch sich auf einen Termin für die Fortsetzung der Arbeiten festlegen lassen. Ein neuer Fertigstellungstermin ist nicht in Sicht. Auch die Frage, ob der Ausgang des Rechtsstreites abgewartet wird oder eine andere Firma mit dem Weiterbau beauftragt wird, ließ die Verwaltung offen. Auskünfte verweigerte Stadt-Sprecher Andreas van Hooven mit Hinweis auf das „schwebende Verfahren“.

Ob, wie und wann es weitergeht, hänge maßgeblich von den Erkenntnissen eines neutralen, vom Gericht bestellten Sachverständigen ab, so van Hooven. Die Einleitung eines gerichtlichen Beweissicherungsverfahrens hatte die Stadt im Oktober beantragt. Der Gutachter hat die Aufgabe, die von der Fachfirma eingebaute Tragschicht hinsichtlich Kornanteil und Wasserdurchlässigkeit zu überprüfen. Nach Angaben der Stadtverwaltung entspricht die Ausführung nicht den Anforderungen der Ausschreibung.

Stadtbaurätin Gabriele Nießen hat dem Vorsitzenden des Jugendfördervereins (JFV) Nordwest, Stefan Könner, jetzt auf Nachfrage mitgeteilt, dass der Sachverständige inzwischen vom Gericht bestellt worden sei, aber noch nicht tätig geworden ist. Der von der Stadt beauftragte Rechtsanwalt habe auf eine „schnelle Bearbeitung“ gedrängt.

Neben den VfB-Jugendteams stehen auch den JFV-Leistungsmannschaften seit Saisonbeginn nur beschränkte Möglichkeiten zur Verfügung. Das eine noch verbliebene Naturrasenfeld wird seinem Namen kaum gerecht – so wenig ist angesichts der Trainingsintensität von der Grasnarbe übriggeblieben.

570 000 Euro hatte die Stadt für das Projekt im Haushalt 2013 zur Verfügung gestellt. 50 000 Euro erbringt der VfB in Eigenleistungen. Über die Vergabe von Patenschaften für einzelne Quadratmeter der Kunstrasen-Fläche konnte der Verein 15 500 Euro verbuchen. Genutzt werden sollte der Platz auch von Schulen.

Den betroffenen Vereinen kann die Stadt vorerst keine Alternative anbieten. Seit November stand eine Ausweichstätte am Otterweg zur Verfügung, diese Nutzungsmöglichkeit endet indes mit Ablauf dieses Monats. „Dazu müssen wir uns mit dem VfB abstimmen“, kündigte van Hooven an. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, die Auslastung der Sportanlage Dornstede zu besprechen. In Dornstede trainieren die Regionalliga- und die Landesliga-Mannschaft des VfB. Die U23 der Blau-Weißen sowie U15 und U17 des JFV tragen dort ihre Heimspiele aus.

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.