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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Leistungsträger verlassen den VfB Oldenburg

11.06.2014

Oldenburg Beim fast schon traditionellen Angel- und Jagd-Tripp mit Freunden nach Skandinavien hat sich VfB-Abwehrchef Peer Wegener intensiv Gedanken über seine Fußball-Zukunft gemacht und ist zum Entschluss gekommen, seinen auslaufenden Vertrag beim Regionalligisten nicht zu verlängern. „Ich habe mich entschieden, die gute alte Heimat zu verlassen“, erklärt der 25-jährige Innenverteidiger. Wie er seine Laufbahn fortsetzen will, stehe noch nicht fest.

„Ich habe in meiner Zeit beim VfB viele gute Trainer und zahlreiche fantastische Teamkollegen erlebt“, sagt Wegener, der 2008 von Stadtrivale VfL gekommen war und sich zum unumstrittenen Stammspieler entwickelt hat. „Die vergangene Saison hat allem – sportlich wie menschlich – noch einmal die Krone aufgesetzt. Vielleicht soll man aufhören, wenn’s am schönsten ist“, meint der Defensivspezialist, der in der abgelaufenen Spielzeit 29 Regionalliga-Partien für den Tabellendritten absolvierte und dabei immer in der Startelf stand.

Nachdem feststand, dass Kristian Arambasic Nachfolger von Alexander Nouri wird, habe es kurz vor dem Saisonende ein Gespräch mit dem neuen Trainer gegeben. „Er hat meine Leistungen bewertet und kurz erklärt, wie er sich das VfB-Spiel künftig vorstellt. Um vertragliche Belange ging es dabei noch nicht. Beide Seiten sollten sich anschließend Gedanken machen“, erzählt Wegener, bei dem sich seitdem aber keiner mehr gemeldet hat.

„Das Kapitel ist für mich jetzt abgeschlossen“, sagt der Innenverteidiger, der Ende Juni die letzte Prüfung im Rahmen seines Wirtschaftsingenieur-Studiums mit Schwerpunkt Bauwirtschaft schreibt und dann die Weichen für seine Master-Arbeit stellen will. „Schreiben kann ich die überall“, erklärt Wegener, der sich noch nicht sicher ist, ob er den Fokus in nächster Zeit mehr auf Fußball oder mehr auf den Beruf legen will.

Eventuell könnte er seine Karriere sogar in der 3. Liga fortsetzen. „Es besteht Interesse, aber das macht mein Berater. Bevor es nichts Konkretes ist, will ich selbst nicht wissen von welchem Club – dann mache ich mich nur selbst verrückt“, erklärt Wegener, der einer von mehreren VfBern ist, die sich für höhere Aufgaben angeboten haben.

Coach Nouri wechselt in den Trainerstab von Werder Bremen. Torschützenkönig Addy-Waku Menga (30) nutzte eine Ausstiegsklausel, um zu Drittligist VfL Osnabrück abzuwandern. Kai Pröger (21) wechselt zu Mainz 05 und will sich bei der gerade in die 3. Liga aufgestiegenen zweiten Mannschaft für die Bundesliga empfehlen. Der Mittelfeldspieler kam vor zwei Jahren vom Heidmühler FC zum VfB und erkämpfte sich über konstant gute Leistungen in der U 23 einen Platz im Regionalliga-Kader.

Die Durchlässigkeit zwischen U 23 und erster Mannschaft möchten Arambasic und Janis Deeken, neuer Coach der Reserve, zukünftig noch stärker ausbauen. „Das ist der Weg, den ein Verein wie der VfB mit seinen Mitteln gehen muss“, sagt der Cheftrainer, der wie Deeken am neuen Kader feilt. Am Mittwoch, 18. Juni, soll es ab 19 Uhr ein Probetraining im Sportpark Dornstede geben, bei dem sich talentierte Fußballer für einen Platz in den Teams empfehlen können.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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