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Weltenbummler zieht es zurück zum VfB Oldenburg

28.06.2016

Oldenburg Emden, Oldenburg, Wilhelmshaven, Nigeria, Libyen und Namibia – Carsten Herzog hat in seiner noch jungen Trainer-Karriere bereits viel gesehen und erlebt. Jetzt kehrt der 43-Jährige zurück zum VfB Oldenburg und wird ab der kommenden Saison die Position des Torwarttrainers im Team von Cheftrainer Dietmar Hirsch übernehmen.

„Das wird passen, Carsten hat ja schon einige Erfahrungen gesammelt. Er ist ein ruhiger Typ, der sehr zielgerichtet arbeitet und sich schon jetzt bei uns eingelebt hat“, ist sich Hirsch sicher, dass sein neuer Mitarbeiter das Team weiter voran bringen wird.

In der Tat kann Herzog auf einige Augenblicke in seiner Trainerzeit zurückblicken, die nicht viele seiner Kollegen erleben durften. Als aktiver Torwart stand Herzog vor allem für den STV Barßel und Hansa Friesoythe zwischen den Pfosten und lebte eine eher regionale Karriere. Nach seiner Ausbildung zum Torwarttrainer in den Niederlanden sollte sich dieser Radius indes schnell vergrößern.

„Angefangen habe ich in der Saison 2009 bei Kickers Emden“, erinnert sich Herzog an seine erste Station. Bereits ein Jahr später machte der 43-Jährige seine erste Bekanntschaft mit dem VfB und arbeitete für die U 19 als Spezialist für die Torhüterausbildung. Bevor ihm der Sprung auf die internationale Bühne gelang, engagierte sich Herzog, der hauptberuflich in der Reisebranche tätig ist, beim SV Wilhelmshaven.

Dann ereilte dem Saterländer ein Angebot des nigerianischen Fußballverbandes, während der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland, die Nationalmannschaft Nigerias zu unterstützen. „Es war eine tolle Chance und da ich, auch berufsbedingt, schon immer eine große Affinität zu Afrika hatte, habe ich sofort zugesagt“, erzählt der VfB-Rückkehrer.

Doch allein bei diesem Engagement auf dem afrikanischen Kontinent sollte es nicht bleiben. In Folge wurde Herzog für die U-20-Nationalmannschaft von Libyen verpflichtet und arbeitete darüber hinaus auch für die Männer-Nationalmannschaft von Namibia.

„Ich möchte das nicht missen“, blickt Herzog auf spektakuläre Reisen im Rahmen der Qualifikation für den Afrika Cup zurück: „Ich habe dort tolle Erfahrungen gemacht, wenngleich sich viele Klischees auch bestätigt haben. Da ging es oft nur mit viel Geduld und Improvisation.“

Ab der kommenden Regionalliga-Saison beim VfB dürfte Herzog wieder strukturiertere Verhältnisse vorfinden.

„Ich freue mich, wieder da zu sein. Wir sind ja erst wenige Tage im Training, aber ich kann jetzt schon sagen, dass mir die Arbeit hier großen Spaß machen wird“, gibt Herzog Einblick in seine ersten Tage im VfB-Dress. „Höchst professionell“, beschreibt Herzog seinen ersten Eindruck, den er von der Arbeit der VfB-Trainer Hirsch und Ronny Klause erhalten hat. „Ronny kenne ich ja noch aus Zeiten bei der U 19, aber auch Dietmar Hirsch ist ein überragender Typ, der genau weiß, was er will.“

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