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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Weltmeister triumphieren am Zuckerhut

12.08.2015

Oldenburg /Rio De Janeiro Zuckerhut, Christus-Statue oder Copacabana – für die Sehenswürdigkeiten Rio de Janeiros blieb wenig Zeit. Nora Dirks (18), Marcus Elster (17/beide ORVO Oldenburg) und Jan Hennecke (17/Lingen) weilten eben nicht als Touristen in Brasiliens Metropole. Eine Woche lang galt ihre Konzentration in erster Linie dem Wettkampf. Mit Erfolg: Denn bei der Junioren-WM hinterließen die Nachwuchsruderer des Stützpunktes Nordwest in Oldenburg einen hervorragenden Eindruck.

„WM war Bereicherung“

Elster und Hennecke wurden im Vierer mit Steuermann U-19-Weltmeister, Dirks und ihre Bremer Partnerin Paulina Düchting (17) schrammten im Zweier ohne als Final-Vierte knapp an Bronze vorbei.

Ganz nebenbei weihten die Junioren auch die Olympiastrecke von 2016 auf dem „Lagoa Rodrigo de Freitas“ ein. „Die Bedingungen sind sehr gut, vor allem weil am Start immer Windstille herrscht“, lobt Weltmeister Elster die Bahn – mit kleinen Abstrichen: „Auf der zweiten Streckenhälfte sorgt der Wind doch gerne mal für ein paar Wellen.“ Und auch die Gewässer Rios gelten bekanntlich nicht als besonders sauber.

Der deutsche Vierer, in dem auch Steuermann Hans-William Espig (Hamburg) sowie Jan Ole Muchow (Lübeck) und Michel Zörb (Gießen) saßen, steckte das aber locker weg. Er gewann sein Rennen mit 2,4 Sekunden Vorsprung auf Italien und holte damit eine von elf Medaillen für den Deutschen Ruderverband (DRV). „Es war cool, das Rennen von vorne zu betrachten und sich Schlag für Schlag von den Verfolgern zu distanzieren“, beschreibt Hennecke.

Elster sieht die Teilnahme vor allem als Bestätigung für die harte Trainingsarbeit: „Die Qualifikation für Rio war eine riesige Belohnung für die Saison und die mit der WM verbundene Professionalität eine ganz neue Erfahrung.“

Im Schnelldurchgang

Ähnliches berichtet auch Dirks: „Die WM war eine Bereicherung. Es war total spannend, gegen so gute Sportler rudern zu dürfen, und eine Ehre, Deutschland hier zu vertreten.“ Dafür akzeptierte das Trio aus dem Nordwesten dann auch ein Touri-Programm mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Schnelldurchlauf. „Von Rio haben wir nicht so viel mitbekommen“, erzählt Dirks: „Aber es ist eine schöne laute Stadt, in der die Leute immer in Bewegung sind.“ Trotz des Winters auf der Südhalbkugel sei es sehr warm gewesen.

Nahezu ausgeschlossen

Genau in einem Jahr geht es in Rio um die Olympia-Medaillen. Ein Start bei den Spielen 2016 ist für Dirks, Elster und Hennecke allerdings so gut wie ausgeschlossen. „Sie haben bei den Junioren sehr gute Ergebnisse erzielt“, erläutert Stützpunkttrainer Steffen Oldewurtel: „Doch der maximale Leistungsstand wird im Rudern meist erst im Alter zwischen 21 und 26 erreicht.“ Wertvolle sportliche Erfahrungen hat das Trio am Zuckerhut ohnehin schon jetzt gesammelt.

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