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15. Hunte-Cup In Oldenburg: Wenn Drachen über die Hunte fauchen

16.08.2016

Oldenburg Das 15. Huntedrachenrennen sorgte auch in diesem Jahr wieder für Begeisterung und hohen Besucherzustrom an der Hunte. Firmen, Nachbarschaften, Freunde oder eben Schüler schlossen sich zu Teams zusammen und traten hochmotiviert gegeneinander an.

Auch bei den Namensgebungen der Mannschaften waren der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Sehr optimistisch trat die Johanniter Unfallhilfe unter „Die Titanic“ auf, wohingegen die Polizeiakademie als „Die Wilde 13“ wohl schon zuvor Angst und Schrecken unter den Gegner verbreiten wollte. Bevor der Wettkampf am Sonntag jedoch starten konnte, musste jede Mannschaft einmal zuvor „Probe paddeln“, um ein Gefühl für das Boot zu entwickeln und die Technik zu erlernen. Wer weiter trainieren wollte, konnte auch eine zweite Trainingseinheit im Drachenboot absolvieren.

Erste Lektion ist nach Joachim Hellrung, Teammitglied der Underwater Dragons: „Wir rudern nicht, wir paddeln!“ Drachenbootfahren ist im Gegensatz zum Rudern nämlich eine „Vorwärtsfahrt“ und nur der Trommler, der den Paddeltakt angibt, sitzt entgegen der Fahrtrichtung.

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Der Oldenburger Ruderverein (ORVO) und die Underwater Dragons, Drachenboot Team Berne, richten die Sportveranstaltung alljährlich gemeinschaftlich aus. Alle Mannschaften traten jeweils dreimal auf einer Strecke von 250 Metern an, auf der die Zeit gestoppt wurde. Der Einzelsieg zählte also nicht, sondern es wurde zum Schluss addiert. Und spannend blieb es bis zuletzt. Denn da wurden erst alle drei Zeiten zusammengerechnet und im Vergleich zu den anderen Mannschaften gesetzt. Die vier Schülermannschaften traten dabei unter sich an, während die Erwachsenen in Konkurrenz mit 22 anderen Teams standen.

Grundvoraussetzung für einen schnellen Durchgang ist das Paddeln im Einklang aller Teammitglieder. Die Funktion des Trommlers ist daher wichtiger als man von außen vermuten könnte. Der Steuermann am Bootsende sorgt für die richtige Fahrtrichtung. Eine Minute 15 Sekunden war laut Jürgen Schierenstedt, Organisator und 1. Drachenbootswart der Underwater Dragons, die Bestleistung auf 250 Metern im vergangenen Jahr, die exakt auch in diesem Jahr wieder erreicht wurde. Mit zwei bis drei verschiedenen Stoppuhren, einem Bildschirm auf der Zielgeraden und einem scharfen Blick auf die letzten Millimeter der Strecke sitzen Schierenstedt und das „Schiedsrichterteam“ direkt am Ufer der Hunte. Auch dieses Mal konnte es spannender nicht werden. Am Ende setzten sich die Ammerländer des „In-Team 69“, Finanzamt Westerstede, durch. Mit einer Gesamtstreckenzeit von drei Minuten 56 Sekunden waren sie klarer Sieger und sieben Sekunden vor den „Raindrops“, EWE. Unter den Schülermannschaften konnte sich das Alte Gymnasium mit einer Gesamtzeit von 2.59,80 Minuten gegen das Gymnasium Eversten, die Integrierte Gesamtschule Am Everkamp und die IGS Helene Lange Schule durchsetzen.


Mehr Informationen gibt es unter   www.orvo.de 
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