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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

Wie aus fünf Fußballkreisen einer wird

17.06.2017

Oldenburg Im Fußball in der Region gibt es zur kommenden Saison gravierende Veränderungen. Die bisherigen Kreise Ammerland, Friesland, Oldenburg-Stadt, Wesermarsch und Wilhelmshaven bilden nun bei den Männern wie bei den Frauen und im Nachwuchsbereich zahlreiche gemeinsame Ligen. Die angestrebte Fusion der Fußball-Kreise wurde zwar auf den Sommer 2018 verschoben, doch der gemeinsame Spielbetrieb soll trotzdem schon jetzt beginnen.

Gleichzeitig endet die bisherige Zusammenarbeit der fünf Kreise beim Nachwuchs mit dem Kreis Oldenburg-Land/Delmenhorst. Ursprünglich sollte auch dieser Kreis zum neuen Großkreis gehören. Das scheiterte aber an den großen Vereinen aus Delmenhorst sowie dem VfL Wildeshausen und dem TSV Ganderkesee. Deren Funktionäre konnten die Verantwortlichen der anderen Landkreis-Vereine davon überzeugen, weiter eigenständig zu bleiben.

 Fusionsliga

Unterhalb der Bezirksliga ist die neue Fusionsliga eingeordnet, die mit 16 Mannschaften an den Start geht. „Die Staffeleinteilung steht fest. Alle Mannschaften, die sportlich qualifiziert sind, haben auch pünktlich ihre Meldung für diese Liga abgegeben“, sagt Staffelleiter Horst Rickels. In dieser Spielklasse hat die Stadt Oldenburg mit fünf Mannschaften ein kleines Übergewicht. Aus Friesland kommen vier Teams, aus dem Ammerland drei. Wilhelmshaven und die Wesermarsch sind mit jeweils zwei Mannschaften vertreten.

„Sportlich ist diese neue Liga sehr reizvoll, auch wenn wir noch nicht jeden Gegner kennen. Wir haben ja schon 2015/2016 in der Bezirksliga gespielt und da gerade in der Hinrunde gesehen, wie groß der Abstand von der Kreisliga zur Bezirksliga ist. Die neue Spielklasse wird dabei helfen, diesen Abstand zu verringern“, glaubt Jürgen Gaden, Trainer von SW Oldenburg. Auf die Sandkruger, die zum Kreis Oldenburg-Stadt gehören, kommen als südlichster Vertreter der Fusionsliga die längsten Fahrten zu.

Nach der bisherigen Planung werden am Ende der ersten Saison die beiden besten Teams der Fusionsliga in die Bezirksliga aufsteigen. Aus der Kreisliga Oldenburg-Land/Delmenhorst der Meister.

 Fusionsklasse A

Die Fusionsklassen A Nord und Süd treten an die Stelle der bisherigen Kreisligen II (Friesland/Wilhelmshaven/Wesermarsch-Nord) und III (Oldenburg/Ammerland/Wesermarsch-Süd) und haben auch die gleichen Einzugsgebiete. Staffelleiter im Norden ist Tobias Zahn (Wilhelmshaven), im Süden hat Heino Tönjes (Wesermarsch) die Zügel in der Hand.

Diese Mannschaften vertreten die Region in den höheren Ligen

In den höheren Ligen gibt es keine grundlegenden Veränderungen, aber die Kräfteverhältnisse haben sich verschoben.

In der Regionalliga ist der VfB Oldenburg nicht mehr der einzige Vertreter aus der Region. Neuer Lokalrivale ist Aufsteiger SSV Jeddeloh.

In der Oberliga spielen weiter drei hiesige Vereine. Neben VfL Oldenburg und BV Cloppenburg ist Aufsteiger Atlas Delmenhorst mit im Rennen.

In der Landesliga ist der Großkreis künftig mit zwei Teams vertreten: TSV Oldenburg und Aufsteiger Heidmühler FC. Dazu kommen in Hansa Friesoythe, SV Bevern und Neuling BV Essen drei Cloppenburger Clubs.

In der Bezirksliga stellt Wilhelmshaven (SVW und Frisia) wie Friesland (Sande und Obenstrohe) nur noch zwei Teams. Heidmühle stieg auf, Liga-Urgestein BV Bockhorn trat wie der STV Wilhelmshaven den Gang in die Fusionsliga an. Die Wesermarsch ist weiter durch Brake und Abbehausen vertreten. Auch im Ammerland gab es keine Wechsel: Wiefelstede und Rastede hielten die Klasse. Aus der Stadt Oldenburg sind VfB II, GVO und Bümmerstede weiter dabei. Aufsteiger Eintracht ersetzt Absteiger VfL II. Aus dem Kreis Oldenburg-Land spielen Wildeshausen und Stenum in der Bezirksliga, aus Delmenhorst Turabdin und Baris.

Die Süd- hat wie die Nordstaffel eine Sollzahl von 14 Teams. „Alle spielberechtigten Mannschaften haben auch gemeldet“, berichtet Rickels. In der ersten Saison sind damit neun Vertreter aus dem Ammerland am Start. Oldenburg-Stadt ist durch Post SV, TSV Oldenburg II, FC Ohmstede II und VfL Oldenburg III vertreten. Ohm­stede wird aber nicht die bisherige zweite, sondern die vierte Mannschaft ins Rennen schicken. Dieses Team hatte in der 1. Kreisklasse am Ende Platz zwei belegt, die Zweite Rang elf.

Die Wesermarsch ist in der hiesigen Fusionsklasse A durch die SG Neustadt/Oldenbrok/Ovelgönne vertreten. Die Hoffnung der SG Großenmeer/Bardenfleth, bei einem Rückzieher eines Konkurrenten als Nachrücker in diese Klasse spielen zu dürfen, erfüllte sich nicht.

 Fusionsklasse B

Die Fusionsklassen B ersetzen im Prinzip die 1. Kreisklassen. In Oldenburg spielen hier die zwölf Teams, die zuletzt die Plätze 4 bis 15 belegten. Dazu kommen die beiden besten Mannschaften der 2. Kreisklasse, Polizei SV und VfB III. Obwohl der Staffeltag erst Ende des Monats ist, glaubt Staffelleiter Peter Köhler nicht mehr an Veränderungen: „Wer sich sportlich qualifiziert hat, sollte auch sein Startrecht wahrnehmen.“ Die Zusammensetzung der Fusionsklassen C (zwölf Teams) und D (die restlichen Mannschaften) ist noch offen.

 Kreispokal

Im Kreispokal bleibt in der neuen Saison noch alles beim Alten. Da die fünf Kreise sich noch nicht zum Großkreis zusammengeschlossen haben, werden jeweils eigene Pokalsieger ermittelt. Die erste Runde findet schon vor dem Start des Spielbetriebs in Fusionsliga und Fusionsklassen statt. In den weiteren Pokalwettbewerben unterklassiger Teams und bei den Senioren könnte es Änderungen geben.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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