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Fußball: Wiedersehen mit alten Kollegen

30.06.2014

Oldenburg Es wäre wahrscheinlich die Geschichte des Spiels gewesen. Mitte der zweiten Halbzeit in der Fußball-Partie zwischen dem VfL Oldenburg und Werder Bremen (1:11) war Patrick Lizius an der Außenlinie angespielt worden. Der VfL-Stürmer setzte sich gegen seinen Gegenspieler durch und marschierte alleine auf das Tor von Werder-Keeper Richard Strebinger zu. Dann: der Pfiff. Der Schiedsrichter entschied auf Stürmerfoul, Lizius wurde zurückgepfiffen.

Ein Tor wäre sicherlich die Krönung für den jungen VfL-Stürmer gewesen. Schließlich war es für ihn eine besondere Partie gegen seine alten Teamkameraden gewesen. „Vier Jahre habe ich mit Martin Kobylanski, Levent Aycicek und Luca-Milan Zander zusammengespielt“, erinnert sich Lizius, der in der Jugend für die Bremer aufgelaufen war.

Dass sich VfL-Trainer Ulf Kliche um die Motivation von Lizius keine Gedanken machen musste, lag auf der Hand. Er sollte Recht behalten: Der 20-Jährige, der zur Halbzeit eingewechselt worden war, spielte munter auf und sorgte immer wieder für Gefahr vor dem Werder-Tor. Immer unter Beobachtung seiner ehemaligen Teamkollegen. „Ich freue mich für sie, dass sie es geschafft haben und werde hoffentlich im VIP-Raum noch ein paar Worte mit ihnen wechseln können“, sagte Lizius.

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Nicht nur für den Nachwuchsstürmer war es ein besonderes Spiel. Auch VfL-Kapitän Nils Frenzel war die Freude merklich anzusehen, als er im Spielertunnel mit Werder-Stürmer Nils Petersen einschlagen konnte.

Schließlich gilt der 24-Jährige als großer Bremen-Fan, der auch im Training im Werder-Trikot aufläuft. Zu einem Zusammentreffen mit seinem Idol kam es indes nicht. „Philipp Bargfrede ist ja leider verletzt und heute nicht dabei gewesen“, erklärte Frenzel, der mit dem VfL mittlerweile schon dreimal gegen den Bundesligisten antrat. Statt Bargfrede wartete am Sonntag Felix Kroos als Gegenspieler. „Beeindruckend“, umschrieb Frenzel dessen Leistung: „Vor allem das Passspiel.“

Doch auch Frenzel zeigte gegen seinen „Lieblings-Gegner“ eine gute Leistung, die auch Hoffnung für die kommende Saison macht: „Ich denke, wir werden mit dieser Mannschaft viele Möglichkeiten haben und einen attraktiven Fußball spielen“, blickt Frenzel schon einmal voraus.

Martin Thaler Volontär / NWZ-Redaktion
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