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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Wir sind zu einer        Einheit geworden“

12.12.2013

Oldenburg Jörg Butt, Florian Bruns und Karsten Baumann haben es geschafft. Von Oldenburg aus ist ihnen der Sprung in den Profi-Fußball gelungen. Doch das liegt bereits lange zurück. Nach der Gründung des JFV Nordwest in diesem Frühjahr, mit dem VfB und VfL ihre Talentförderung bündeln wollen, ist die Hoffnung verbunden, den Fußball in Stadt und Region zu stärken. Der JFV-Vorsitzende Stefan Könner sowie die drei Trainer Stephan Ehlers (U 19), Wolfgang Horn (U 17) und Lasse Otremba (U 15) ziehen eine Zwischenbilanz.

Spielt ein Oldenburger bald in der Bundesliga?

„Warum nicht?“, antwortet Stefan Könner, gemeinsam mit Rainer Bartels Vorsitzender des JFV: „Aber das lässt sich nur schwer einschätzen oder vorhersagen.“ Solche Prognosen können und wollen die Verantwortlichen nach dem ersten halben Jahr auch gar nicht abgeben. „Vorrang hat, die Jugendlichen auf hohem Niveau auszubilden, damit möglichst viele den Sprung in die Amateurteams von VfB oder VfL schaffen“, betont Ehlers.

Wie sieht die aktuelle sportliche Situation aus?

Die A- und B-Junioren spielen seit Saisonbeginn in der zweithöchsten Spielklasse, der Regionalliga. „Der Jugendfußball ist immer mit Schwankungen verbunden. Unser Ziel war ein Platz im oberen Tabellendrittel, daher ziehe ich eine positive Zwischenbilanz“, sagt Ehlers, dessen U 19 aktuell Platz drei belegt, mit neun Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Eintracht Braunschweig. Ähnlich äußert sich Horn: „Wir hatten anfangs ein paar Schwierigkeiten, aber die Mannschaft hat sich gefunden. Dennoch müssen wir unsere individuellen Fehler abstellen und uns taktisch weiterentwickeln“, fordert der Trainer. Die U 17 ist derzeit Siebter.

Den Aufstieg in die Regionalliga hat sich die U 15 des JFV fest vorgenommen. Der Landesliga-Spitzenreiter beherrschte die Konkurrenz in der Hinrunde nach Belieben. „Diese Dominanz haben wir uns hart erarbeitet. Die Jungs gehen mit großem Ehrgeiz und Motivation an die Sache heran“, lobt Otremba. Sollte die Meisterschaft eingefahren werden, muss sein Team aber in eine Aufstiegs-Relegation. „Das ist wirklich ungerecht“, kritisiert er.

Ist die Integration
gelungen
?

Ja, sagen die drei Trainer und der Vorsitzende. Ähnlich äußerten sich bereits die drei Kapitäne Tom Schmidt, Fabio Grigoleit und Jannik Vollmer. „Anfängliche Differenzen sind innerhalb der Mannschaft nun komplett ausgeräumt. Neu­trale Beobachter werden nicht feststellen können, welche Spieler beim VfB und welche beim VfL gespielt haben“, bemerkt Otremba. „Wir sind zu einer Einheit geworden, das ist der Haupterfolg“, ergänzt Könner. Das haben auch Ehlers und Horn festgestellt: „Die Identifikation mit dem JFV kann nach einem halben Jahr noch nicht so groß sein, dennoch war die Unterscheidung in VfB oder VfL schnell verschwunden.“

Sind die Bedingungen
professioneller geworden
?

Alle drei Trainer loben die enge Verzahnung mit dem Männerbereich und den beiden Stammvereinen. „Wir Trainer stehen in ständigem Kontakt und tauschen uns aus“, berichtet Horn. „Es ist zudem ein tolles Zeichen, wenn U-19-Spieler bereits in den ersten oder den U-23-Mannschaften zum Einsatz kommen“, ergänzt Otremba.

Größte Baustelle ist der noch immer nicht fertige Kunstrasenplatz, der die Trainingsbedingungen gerade in Herbst und Winter deutlich erschwert. „Dennoch haben alle das Beste daraus gemacht“, meint Horn.

Wie geht es kurz- und
mittelfristig weiter
?

„Wir setzen die Trainer nicht mit kurzfristigen Zielen unter Druck“, erläutert Könner: „Es geht um die Ausbildung junger Spieler auf hohem Niveau. Davon profitieren dann auch die Vereine.“ Das bestätigen die Trainer: „Nach zwei Niederlagen klingelt nicht gleich das Telefon“, sagt Ehlers. Ziel sei die kontinuierliche Talentförderung von der U 15 bis zur U 19. Das Konzept ist langfristig angelegt. Und mit ein bisschen Geduld findet sich in ein paar Jahren vielleicht ein Nachfolger von Butt, Bruns oder Baumann aus Oldenburg.

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