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Fußball: Wunschkandidat rückt an Spitze

07.06.2013

Oldenburg Für einen kurzen Augenblick hielt Holger Vosgerau eine Liste hoch – lang genug, um zu sehen, dass einige Namen darauf standen, zu kurz, um auch nur einen zu entziffern. „Die ist entstanden, als wir uns Mitte April überlegt haben, wer der neue Vorstandsvorsitzende des VfB werden könnte“, sagte der Aufsichtsratsboss des Fußball-Regionalligisten: „Ganz oben steht Frank Willers – ich freue mich, dass wir ihn gewinnen konnten.“

Das ist der neue Vorstandsvorsitzende

Frank Willers ist geschäftsführender Gesellschafter der Oldenburger Agentur Plan W. Beratung. Die berufliche Karriere des heute 52-Jährigen begann Mitte der 80er Jahre als Volontär und danach als Redakteur bei der NWZ, ehe der gebürtige Oldenburger und überzeugte VfB-Anhänger sein zuvor aufgenommenes Studium der Diplom-Ökonomie an den Universitäten Oldenburg und Osnabrück abschloss. Danach wechselte er im Verlagswesen die Seiten und war knapp 20 Jahre bis 2010 in Führungspositionen für verschiedene große Medienkonzerne aktiv. Neben seiner Tätigkeit bei Plan W. ist der verheiratete Vater zweier Kinder Gesellschafter eines Online-Unternehmens.

Einstimmig war der 52-jährige Diplom-Ökonom und Medienfachmann am Mittwochabend direkt vor seiner Vorstellung bei der Sponsorenversammlung vom Aufsichtsrat zum starken Mann an der Clubspitze gewählt worden. „Er erfüllt das Anforderungsprofil zu 100 Prozent“, erläuterte Vosgerau: „Wir haben einen Vorsitzenden gesucht, der nicht nur Affinität zum leistungsorientierten Fußball hat, sondern darüber hinaus seine nachhaltige wirtschaftliche Kompetenz bereits gezeigt hat.“

Willers soll als Nachfolger von GSG-Chef Stefan Könner den VfB in die Zukunft führen und „den Weg der wirtschaftlichen Solidität fortsetzen und den vielen Fans in der Region ambitionierten Fußball anbieten“, sagte Vosgerau und berichtete von „sehr offenen Gesprächen“ mit Willers. Diese seien „von Optimismus und Pragmatismus geprägt“ gewesen. „Wir sind total davon überzeugt, dass er nicht nur unsere Philosophie fortführen, sondern der Perspektive des VfB auch eine eigene Note hinzufügen wird“, meinte der Aufsichtsratssprecher.

„Fußball ist immer auch mit großen Emotionen verbunden. Allerdings sollte man sich davon nicht leiten lassen. Vielmehr muss der VfB wie ein Wirtschaftsunternehmen betrachtet und geführt werden“, sagte Willers, der zum 1. Juli die zweijährige Amtszeit antritt. Könner hatte aus beruflichen Gründen und aufgrund seiner Tätigkeit als Vorsitzender des von VfB und VfL neu gegründeten Jugendfördervereins Nordwest nicht wieder kandidiert.

Schon vor längerer Zeit hatte Jörg Rosenbohm angekündigt, aus privaten und beruflichen Gründen nicht als Vorstand für Marketing/Sport weitermachen zu wollen. Für ihn wurde noch kein Nachfolger in den Vorstand berufen. Dies möchte Willers mit dem weiter im Gremium für Finanzen verantwortlichen Bernd Wülbers in den nächsten Wochen nachholen. Wobei Rosenbohm weiter beratend im Vorstand sowie im Marketing-Bereich tätig sein wird.

Wülbers sei „ein unermüdlicher Arbeiter und die Kon­stante im Vorstand“, sagte Vosgerau über den Finanz-Fachmann, der in seine dritte Amtszeit geht. Könner und Rosenbohm dankte der Aufsichtsratsboss für ihr Engagement mit einem Präsentkorb und hob hervor, dass sich beide für den Fußball im VfB und in Oldenburg verdient gemacht hätten. In Anlehnung an den berühmten Spruch des früheren Bayern-Trainers Giovanni Trapattoni, mit dem die VfB-Fans im April bei der 0:2-Pleite in Havelse ihren Unmut geäußert hatten, sagte Vosgerau: „Dieser Vorstand hat gespielt wie Flasche voll.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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