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Zinnbauer schaut Fink beim FC Basel über die Schulter

06.11.2010

OLDENBURG Nachdem der Fußball-Oberligist VfB Oldenburg in der Saison 2009/2010 erneut den Regionalliga-Aufstieg verpasst hatte, trennte sich der Verein vorzeitig ein Jahr vor Vertrags-Ablauf von seinem Trainer Joe Zinnbauer. Auch wenn er noch kein neues Traineramt übernommen hat, so braucht sich der 40-Jährige nicht über fehlende Beschäftigung zu beklagen.

Zinnbauer, der seinen Wohnsitz wieder nach Nürnberg verlegt hat, aber auch noch über eine Wohnung in Oldenburg verfügt, ist dabei nicht nur für sein eigenes Unternehmen im Finanzbereich tätig. „Ich nutze die mir jetzt zur Verfügung stehende freie Zeit, um mich als Trainer fortzubilden“, erläutert Zinnbauer. „Dazu hospitiere ich unter anderem bei Torsten Fink, der den schweizerischen Champions-League-Teilnehmer FC Basel trainiert. Zudem schaue ich des Öfteren beim Hamburger SV vorbei, wo der mir seit vielen Jahren verbundene Heiko Westermann spielt. Darüber hinaus sehe ich mir gemeinsam mit Trainer Uwe Rapolder, der zurzeit keinen Verein trainiert, verschiedene Spiele an.“

Neue Trainer-Angebote habe es auch bereits für ihn gegeben. „Das waren jedoch Vereine, die meiner Ansicht nach nicht die von mir gewünschten Perspektiven aufwiesen. Da bilde ich mich lieber weiter und strebe nach der B-Lizenz nun weitere Lizenzen an“, sagt Zinnbauer. Wobei für ihn fest steht, dass er künftig weiter im Trainergeschäft tätig sein will.

„Es ist wirklich ein tolles Erlebnis beim FC Basel alles mitmachen zu können. Ich darf mit in die Kabine und habe so miterleben können, wie die Mannschaft auf den jeweiligen Gegner eingestellt wird. Ebenso durfte ich die Vorbereitung wie auch die anschließende Analyse mitmachen. Das ist sehr lehrreich“, berichtet der 40-Jährige.

Den Weg des VfB Oldenburg verfolgt er weiterhin recht aufmerksam. „Ich habe noch immer viele Kontakte in Oldenburg und weile auch oft hier. Praktisch pendele ich aktuell zwischen Nürnberg, Basel, Hamburg und Oldenburg“, führt er weiter aus. Dem fügt Zinnbauer hinzu: „Ich freue mich sehr, dass der VfB zuletzt gewonnen hat und jetzt Tabellenführer ist. Es ist gut, dass meine Arbeit positiv fortgesetzt wird. Schön wäre es natürlich, wenn die Mannschaft jetzt auch aufsteigen würde.“

Im Rückblick auf seine vorzeitige Entlassung beim VfB äußert er: „Natürlich ist man als Trainer bei einer vorzeitigen Entlassung enttäuscht. Zumal ja zunächst auch nicht der Regionalliga-Aufstieg als Saisonziel galt. Aber so ist das halt im Trainer-Leben, und damit muss man leben.“

Zinnbauer steht indes noch immer bis zum Saisonende 2010/2011 auf der Gehaltsliste des VfB. „Ich habe in den vergangenen Wochen wiederholt mit Jörg Rosenbohm und Stefan Könner hinsichtlich einer Einigung gesprochen. Die Gespräche laufen weiter. Mein Ziel ist es, zu einer vernünftigen Lösung zu kommen. Ich hoffe, das geht gut über die Bühne. Man muss sich halt vergleichen, das muss aber auch für beide Seiten annehmbar sein“, sagt er zu diesem Thema.

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