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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Lokalsport

„Zu viele Spieler gehen verloren“

15.03.2014
In seiner Bachelorarbeit beschäftigt sich Key Riebau, Sportstudent an der Universität Oldenburg, mit der „Entwicklung des Kinder- und Jugendfußballs in Oldenburg“. Im Interview äußert sich der 23-Jährige, der lange beim VfL spielte und nun für den SSV Jeddeloh aufläuft, zu Ergebnissen.
Frage: Herr Riebau, Sie sind selbst aktiver Fußballer und auch Co-Trainer der A-Junioren des JFV Nordwest. Welche Ergebnisse bringen Ihre Bachelorarbeit?
Key Riebau (23): Den Oldenburger Fußballvereinen gelingt es erfolgreich, im Vergleich zu anderen Städten viele Jungen und Mädchen als Mitglieder zu gewinnen. Beunruhigen sollte uns, dass wir sehr viele Jungen in der C-, aber auch der D-Jugend verlieren.
Frage: Gibt es Zahlen?
Riebau: Zum Beispiel sind aus 45 E-Jugendmannschaften im Jahr 2008 nur 25 D-Jugendteams in 2010 und nur 19 C-Jugendmannschaften in 2012 geworden. Die Entwicklung ist dramatisch. Zu viele Jugendspieler gehen dem Fußball in Oldenburg verloren.
Frage: Wo sehen Sie Handlungsbedarf?
Riebau: Die von mir befragten Experten nennen zuerst den Bau von weiteren Kunstrasenplätzen. Hier sind andere Kommunen einen Schritt weiter. Und die Übungsleiterausbildung vor Ort ist wichtig. Sie sollte nicht in einer Entfernung von 200 Kilometern stattfinden. Gute und qualifizierte Übungsleiter sind der Schüssel für eine Verbesserung des Jugendfußballs.
Frage: Wo liegen die Stärken des Oldenburger Jugendfußballs?
Riebau: Die befragten Experten begrüßen den neu gegründeten Jugendförderverein in Oldenburg. In Oldenburg ist es gelungen, die Kompetenzen im leistungsorientierten Jugendfußball zu bündeln. Und unisono wird das Projekt „Mick – Mädchen kicken mit“ viel gelobt. In Oldenburg spielen viele Mädchen wie selbstverständlich in den Grundschulen und Vereinen Fußball.
Frage: Und was sollte Ihrer Meinung nach in Oldenburg im Bereich des Jugendfußballs umgehend passieren?
Riebau: Entscheidend wird für die Vereine die Zusammenarbeit mit den Schulen und Kindertagesstätten werden. Die Idee des Freiwilligen Sozialen Jahrs bietet aus meiner Sicht eine sehr gute Möglichkeit, die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen zu fördern. Es wird Zeit, einen FSJ-Beauftragten im Kreisverband einzusetzen.
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