Oldenburg - Die Polizei hat die Sachbeschädigung am Kunstwerk vor der Zentrale der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO) offenbar aufgeklärt. Als mutmaßliche Täterin wurde eine 25-jährige Oldenburgerin ermittelt. In der ersten Befragung habe die Frau die Tat eingeräumt, teilte die Polizei am Montag mit.
Bei der LzO löste die Nachricht vom Ermittlungserfolg Begeisterung aus. „Wir freuen uns über die tolle Polizeiarbeit“, sagte Udo Unger, Direktor des LzO-Stabsbereichs Vorstand, gegenüber der NWZ.
Wie berichtet, war die Wünschelrute an dem 5,80 Meter hohen Bronze-Kunstwerk „Mann im Matsch“ in der Nacht zum 26. Juli mutwillig herausgebrochen und in der Nähe abgelegt worden. Die LzO erstattete daraufhin Anzeige gegen Unbekannt. Die Wünschelrute war in der Vergangenheit bereits mehrfach verbogen worden.
Auf die Spur der 25-Jährigen kam die Polizei durch einen Zeugenhinweis. Nach Informationen der NWZ hielt sich die Frau in der Nacht zum 26. Juli mit anderen jungen Leuten bei dem Kunstwerk auf. Die Wünschelrute brach wohl ab, als die 25-Jährige daran schaukelte.
Wie hoch der angerichtete Schaden am Kunstwerk von Thomas Schütte ist, kann LzO-Direktor Udo Unger derzeit noch nicht sagen. Mitarbeiter einer Düsseldorfer Metall-Gießerei müssen sich den Schaden erst vor Ort anschauen. Der Reparatur-Auftrag sei bereits an die Gießerei vergeben worden, so Unger. Er geht davon aus, dass die Arbeiten in etwa vier Wochen beginnen.
