Oldenburg - Der „Neubau eines drittligatauglichen Fußball-Stadions in Oldenburg“ beschäftigt den Betriebsausschuss Eigenbetrieb Gebäudewirtschaft und Hochbau in seiner Sitzung an diesem Donnerstag (17 Uhr, Industriestraße 1d). Die Grünen-Fraktion möchte unter anderem erfahren, wie hoch die aktuellen Mietzahlungen des VfB Oldenburg für die Nutzung des Marschwegstadions sind, ob es in den vergangenen fünf Jahren Zahlungsrückstände gab und wenn ja, wann und in welcher Höhe.
Die Grünen wollen von der Verwaltung ferner erfahren, wie hoch die fälligen Mietzahlungen zur Nutzung eines drittligatauglichen neuen Stadions durch den VfB Oldenburg sein müssen, um es wirtschaftlich und kostendeckend zu betreiben. Zum Vergleich soll die Verwaltung Auskunft darüber geben, in welcher Höhe Mietzahlungen von Drittliga-Vereinen für das jeweilige Stadion in städtischer Trägerschaft üblich sind. Ein Teil der Fragen wurden (wie berichtet) in einer nichtöffentlichen Ratsinformationsveranstaltung beantwortet.
Bei dem Neubau eines drittligatauglichen Fußballstadions in Oldenburg handelt es sich um ein sog. „Millionenprojekt“, heißt es in dem Fragenkatalog der Grünen weiter. Ein wirtschaftlicher/kostendeckender Betrieb nach der Fertigstellung sei unabdingbar, um den Haushalt der Stadt Oldenburg mittelfristig abzusichern. Die fälligen Zahlungen müssten für den Verein leistbar und zumutbar sein.
In den Blick nehmen die Grünen auch das Marschwegstadion und fragen nach den zukunftsorientierten Investitionen im Sinne einer Drittligatauglichkeit in den vergangenen fünf Jahren, nach der letzten Sanierung der Tribünen, der Sanierung des Rasens und der Lichtanlagen statt. Aus Sicht der Grünen war seit längerem mit potenziellen Liga-Aufstiegen vom VfB Oldenburg zu rechnen. Eine Investition in den Bestand des Marschwegstadions wäre stets geboten gewesen, um auch den laufenden Spielbetrieb in unteren Ligen sicherzustellen.
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