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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Mille grazie – tausend Dank

28.01.2014

Es herrschte Gänsehautatmosphäre der feinen italienischen Art, als Baskets-Center Andrea Crosariol am Sonntag 13 Sekunden vor Ende des Bundesliga-Heimspiels gegen Ulm unter dem donnernden Applaus der Oldenburger Basketball-Fans ausgewechselt wurde. In seinem letzten Spiel für das Team von Trainer Sebastian Machowski (42) zeigte der 2,11-Meter-Mann noch einmal seine Klasse und steuerte unter anderem elf Punkte zum 76:62-Erfolg bei. „Ich möchte noch einmal einen großen Dank an Andrea aussprechen, der heute wieder gezeigt hat, wie wertvoll er für unsere Mannschaft war“, lobte Machowski den 29-Jährigen, der im September 2013 als Ersatz für den verletzten Adam Chubb (32) geholt worden war und nun in seiner Heimat bis Saisonende für Umana Venedig spielen wird.

Mit Blumen und einem Bildband war Crosariol schon vor dem Spiel offiziell verabschiedet worden. Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller (61) stimmte am Mikrofon ein „Mille“ an und die meisten der gut 5600 Zuschauer in der großen EWE-Arena fügten im Chor ein „Grazie“ hinzu. Dem „Tausend Dank“ ließ der italienische Center im Duell gegen Ulm drei verwandelte Freiwürfe (100 Prozent Trefferquote) und vier versenkte Zwei-Punkt-Versuche (57 Prozent) folgen. 165 Punkte (im Schnitt 9,2) erzielte Crosariol in seinen 18 Bundesliga-Spielen für die Baskets.

Gegen seinen früheren Arbeitgeber erzielte Baskets-Spielmacher Dru Joyce – spielte 2007 bis 2009 in Ulm und 2010 bis 2012 in Trier, ehe er vor eineinhalb Jahren nach Oldenburg kam – in seiner 200. Bundesliga-Partie seinen 900. Assist. Dass der Empfänger der Vorlage von Joyce, der an diesem Mittwoch seinen 29. Geburtstag feiert, Crosariol hieß, passte zu einem aus Baskets-Sicht absolut gelungenen Abend.

Nicht so gelungen war dagegen der Auftritt der Regionalliga-Fußballer des VfB im Testspiel gegen den SC Verl. Das 1:4 gegen den Tabellensiebten der Regionalliga West war die erste Niederlage in der laufenden Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte in der Nord-Staffel. Zumindest konnte das Team um Kapitän Mansur Faqiryar (28) und Torschütze Kevin Samide (24) trotz der winterlichen Verhältnisse am Sonntag ein Spiel bestreiten – dank des beheizten Kunstrasens in der modernen Tönnies-Arena in Rheda-Wiedenbrück.

Für die nächsten Partien sieht VfB-Coach Alexander Nouri (34) angesichts des vielen Weiß’ schwarz. Der Bremer SV, bei dem das Team Mittwoch den sechsten Test bestreiten will, verfügt über einen Kunstrasen am Hohweg, doch der ist nicht beheizt, und „ich kann mir nicht vorstellen, dass das Feld freigeräumt wird“, unkt Nouri vor dem für 19 Uhr geplanten Spiel bei dem von Klaus Gelsdorf (46) trainierten Spitzenreiter der Bremen-Liga. Am Sonnabend würde ein Duell auf Naturrasen bei Oberligist TB Uphusen folgen – wenn es die Witterung denn zulässt.

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