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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Mit markanten Projekten Wellen schlagen

24.04.2015

Oldenburg Frankreich droht damit, die Verhandlungen über die europäische Agrarpolitik abzubrechen, und eine Abstimmung im Bundestag über die Verjährung von NS-Verbrechen führt zum Streit in der Bonner Koalition – so lauten zwei der Schlagzeilen der NWZ -Titelseite vom 1. April 1965. Die gute Nachricht enthält eine Anzeige: Darin gibt Maurer- und Stahlbetonbaumeister Alfred Döpker die Übernahme des Baugeschäftes Heinrich Lunscken in der Bogenstraße in Oldenburg bekannt. Die politischen Unstimmigkeiten sind längst Geschichte, doch die Baugesellschaft Döpker prägt den Nordwesten nach wie vor mit ihren Projekten. „In den vergangenen 50 Jahren haben wir unsere Region um viele prestigeträchtige Bauwerke bereichert“, blickt Diplom-Ingenieur Christian Schaefer (48), geschäftsführender Gesellschafter der Alfred Döpker GmbH, zurück. An diesem Freitag feiert das Unternehmen sein 50-jähriges Bestehen mit Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern.

40 Mitarbeiter

„Mit den Kernkompetenzen Schlüsselfertiges Bauen, Bauen im Bestand und Rohbau steht unser Unternehmen heute auf drei soliden Säulen und ist wettbewerbsfähiger denn je“, sagt Schaefer. Er gehört bereits seit 1999 zum Team. Firmengründer Alfred Döpker zog sich seit dem Jahr 2000 mehr und mehr aus dem Tagesgeschäft zurück. 2008 trat Christian Schaefer seine Nachfolge als Firmenchef an. Der heute 77-jährige Döpker hält nach wie vor Geschäftsanteile.

Das Unternehmen ist mit Verwaltung und Bauhof an der Ekernstraße ansässig. Der Neubau des Bürogebäudes erfolgte dort 1992. Heute beschäftigt die Baugesellschaft rund 40 Mitarbeiter: Zum Team gehören Diplom-Ingenieure, Bauleiter, Betonbauer, Maurer, Poliere und Schlosser, von denen die meisten schon seit vielen Jahren im Unternehmen sind. Nachwuchskräfte bildet die Firma selber aus.

Ein wichtiger Entwicklungsschritt für das Unternehmen, den der Gründer in die Wege geleitet hatte, war der Einstieg in schlüsselfertige Projektbauten. Wenn Bestandsimmobilien in der NWZ  zum Verkauf angeboten werden, wird häufig der Zusatz „Döpker-Haus“ verwandt. Für viele Oldenburger ist der Begriff ein Synonym für hochwertige Qualität.

Stark in Bremen

Heute steht das Management von Großbauprojekten im Vordergrund – von der Kostenplanung bis zur Bauleitung. Eine herausragende Visitenkarte schuf sich das Bauunternehmen mit der Bremer Überseestadt. An ihrem Bau sind die Oldenburger im Verbund mit Immobilieninvestor Justus Grosse federführend beteiligt. Direkt am Weserufer entsteht seit 2005 ein neuer Stadtteil, der zu den „größten städtebaulichen Projekten in Europa“ zählt. Er umfasst eine Fläche von etwa 300 Hektar. Tradition und Moderne, Leben und Arbeiten verschmelzen mit der faszinierenden Architektur der alten Hafenreviere. Döpker hat die Modernisierung von altem Speicherhafen und Weserpromenade maßgeblich mitgestaltet. Insgesamt wurden und werden mehr als 2,3 Milliarden Euro investiert. Fertig ist man in Bremen aber noch lange nicht: Noch bis 2025 wird in der Überseestadt weiter gebaut und entwickelt.

Ein weiteres markantes Projekt, das Döpker als Generalunternehmer realisiert hat, war der Bau der Loft-Wohnanlage „Weser Wave“ (2010/2011) in Bremerhaven in einer dem Wellenschlag nachempfundenen, konvexen Gebäudeform – Bausumme: 6,7 Millionen Euro. Eine Herausforderung in Oldenburg war der Umbau des Modehauses Leffers im laufenden Betrieb, an dem Döpker mitgewirkt hat.

Wohnungsbau mit GSG

In der Huntestadt arbeitet Döpker im Wohnungsbau eng mit der GSG zusammen. Seit dem Jahr 2010 wurden 216 neue Wohneinheiten geschaffen. Diese Baupartnerschaft geht auch in diesem Jahr weiter: Für die GSG werden derzeit schlüsselfertige Wohngebäude an der Rennplatzstraße in Ohmstede und an der Schlüterstraße in Alexandersfeld erstellt. Die Übergabe ist im Sommer vorgesehen.

Und so sieht die Zukunft aus: „Unser Ziel ist es, künftig noch mehr Transparenz für den Bauherren und unsere Partnerunternehmen zu gewährleisten“, erläutert Schaefer. Daher werden mit dem System „Building Information Modeling“ – kurz BIM – alle relevanten Gebäudedaten zu einem sehr frühen Zeitpunkt digital in einem 3D-Modell erfassen, kombinieren und vernetzen.“ „Vor allem bei größeren Projekten“, so Schaefer, „gewährleistet das optimale Prozessabläufe.“

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Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
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