Oldenburg - Für die Diskussion über den Mobilitätsplan 2030 bleibt nun doch deutlich mehr Zeit. Ursprünglich war geplant, die Sammlung der Teilkonzepte am kommenden Montag im Verkehrsausschuss und am 20. März im Rat zu beschließen. Im Ausschuss für Wirtschaftsförderung war von Vertretern der Geschäftsleute in der Innenstadt der schnelle Fahrplan allerdings scharf kritisiert worden.

Der Weg in die Innenstadt von der Gartenstraße – für den Wallring soll eine Einbahnregelung geprüft werden, so einer der Punkte aus dem Mobilitätsplan.

MOBILITÄTSPLAN 2030 Oldenburger Handel fühlt sich ignoriert – Forderung nach kritischer Überprüfung

Karsten Röhr
Oldenburg

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann teilte nun wie bereits angekündigt mit, dass der Beschluss von der Tagesordnung der nächsten Ratssitzung genommen werde. Erst am 26. Juni werde die Verwaltung das Thema dort wieder aufrufen. Zudem werde es eine Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaftsförderung am 8. Mai geben.

Auch die Fraktion von Grünen und SPD haben sich geäußert. Sie kündigten an, im Verkehrsausschuss eine Vertagung des Beschlusses auf die Maisitzung des Gremiums beantragen zu wollen. Zudem solle der Plan im Ausschuss für Wirtschaftsförderung und im Umweltausschuss vorgestellt werden, um eine größere Beteiligung zu erreichen. Weiterhin kündigten die Fraktionen ein Treffen mit Vertretern aus der Wirtschaft an.

Vorgestellt und diskutiert. wird der Mobilitätsplan auch ohne Beschluss trotzdem zunächst am Montag, 13. März, ab 17 Uhr in der öffentlichen Sitzung des Verkehrsausschusses im PFL. Laut Stadtverwaltung werden Vertreter aller beteiligten Gutachterbüros mit dabei sein.

Patrick Buck
Patrick Buck Redaktion Oldenburg (Stv. Leitung)