Es gibt Studien, die aufzeigen: Am Wochenende eines Volksfestes sind die CO2-Emissionen einer Stadt niedriger als an anderen Wochenenden. Warum das so ist, diskutierten Michael Hempen, Vorsitzender des Schausteller-Verbandes Oldenburg, und Lasse Deppe aus der NWZ-Chefredaktion am Dienstagabend in der Gleishalle. Allein die Umstellung auf LED-Birnen habe in den vergangenen zehn Jahren über 100 000 Kilowatt Strom einsparen können. Eine geringeres Verkehrsaufkommen zahle auf weniger Schadstoffausstöße ein, weil Volksfeste meist so zentral stattfinden, dass sie zu Fuß, mit dem Rad und per Öffentlichem Nahverkehr für den Großteil der Besucher zu erreichen seien. Zudem habe sich das Verhalten der Besucher geändert, sagt Hempen. Müll werde bewusst getrennt und lande nur noch selten einfach auf dem Boden. Das Gespräch fand im Zuge der Ausstellung „Planet or Plastic“-Ausstellung statt, die noch bis Sonntag, 28. August, im Gleispark am Bundesbahnweg besichtigt werden kann.