Oldenburg - Wie wollen wir uns in Zukunft ernähren? Diese Frage hat durch den Krieg in der Ukraine zusätzlich Aktualität gewonnen. Kunden in Deutschland spüren, dass die Lebensmittelversorgung von internationalen Handelsströmen abhängt. Schon seit Jahren üben die Diskussion um Umweltschäden, Tierwohl und Nachhaltigkeit Druck auf die Landwirte nicht nur in Deutschland aus. Handel und Produzenten müssen auf geänderte Kauf- und Essgewohnheiten reagieren.

Bei der nächsten Veranstaltung „Sounds of Silence“ am Donnerstag, 5. Mai, 19.30 Uhr, steht das Thema Ernährung im Mittelpunkt. Im Innovationszentrum „Core“ in der Heiligengeiststraße diskutieren der Ernährungswissenschaftler Guido Ritter aus Münster, Barbara Grabkowsky von der Transformationsstelle Agrar in Vechta sowie Patrick Bühr, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Rügenwalder Mühle. Unter Moderation von Oeins-Mitarbeiterin Bianca von Husen werden die Themen Ernährungswandel und Nachhaltigkeit beleuchtet. Veranstalter ist die Universitätsgesellschaft Oldenburg (UGO), die mit dem jungen Veranstaltungsformat „Sound of Science – Klang der Wissenschaft“ Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch bringen will. UGO-Vorsitzender Werner Brinker hofft auf viele Fragen: „Wir wollen an diesem Abend mit dem Publikum ins Gespräch kommen.“ Die Auftaktveranstaltung von „Sounds of Science“ im November stand unter dem Thema „nachhaltig wirtschaften“.

Der Abend wird erneut musikalisch begleitet von Studierenden der Universität Oldenburg: Rijeka Bente (Gesang), Fynn Cordes (Gesang), Mattis Reinders (Keyboard), Enno Bürger (Gitarre), Nico Meinen (Bass), David Lake (Drums) und Nico Kriegel (Technik). Der Eintritt ist frei.