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Bundeswehr als Vorreiter in Clausewitz-Kaserne „Gartenstadt Mühlenhof“ geht in Oldenburg als Beispiel voran

Die  „Gartenstadt Mühlenhof“   (ehemalige Clausewitz-Kaserne in Ohmstede) wird zentral mit Wärme versorgt.

Die „Gartenstadt Mühlenhof“ (ehemalige Clausewitz-Kaserne in Ohmstede) wird zentral mit Wärme versorgt.

Thomas Husmann

Oldenburg - Erfahrungen mit der Produktion und Verteilung von Nahwärme hat in Oldenburg EWE Netz in der ehemaligen Clausewitz-Kaserne in Ohmstede gesammelt, die zum Wohnviertel „Gartenstadt Mühlenhof“ umfunktioniert wurde. „Solche Nahwärmenetze gibt es aber auch in den anderen Teilen unseres Versorgungsgebietes, meist im Rahmen so genannter Quartierskonzepte. Dann wird beispielsweise ein neues Wohngebiet so geplant, dass ein im direkten Umfeld der Neubauten errichtetes Blockheizkraftwerk alle Gebäude versorgt“, teilt dazu Unternehmenssprecher Christian Bartsch mit.

Null Treibhausgas

Die Treibhausgasemissionen sollen in Deutschland bis 2045 auf null sinken. Um dieses Ziel zu erreichen, muss laut Bartsch auch die Wärmeversorgung neu durchdacht werden. Damit die Transformation gelingt, sollen Kommunen eine Kommunale Wärmeplanung umsetzen und systematisch untersuchen, welche Potenziale und Handlungsmöglichkeiten zur flächendeckenden Dekarbonisierung der Wärmeversorgung bestehen und wie diese genutzt werden können.

Quartierslösungen

Bartsch: „EWE bietet Quartierslösungen an und unterstützt die Kommunen im Netzgebiet bei der Erstellung einer entsprechenden Wärmewendestrategie. Auf Basis der langjährigen Erfahrungen mit der kommunalen Energieversorgung hat EWE dafür ein ganzheitliches Lösungspaket. Es stellt sicher, dass alle gesetzlichen Anforderungen und die Bedürfnisse der Kommunen berücksichtigt werden. Auf diese Weise werden insbesondere lokale Gegebenheiten optimal berücksichtigt und die entsprechende Transformation der Energienetze effizient auf den Wärmeplanungsprozess abgestimmt und in Einklang gebracht.“

Vier Schritte

Das Leistungsangebot umfasse im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen einen Wärmeplanungsprozess in vier Schritten: Bestandsanalyse, Potenzialanalyse, Aufstellung eines Zielszenarios und einer Wärmewendestrategie. Unterstützt werde der gesamte Prozess durch den Einsatz eines softwarebasierten virtuellen Abbilds, eines sogenannten digitalen Zwillings, der Gebäude- und Netzstruktur sowie Versorgungssituation der Kommune darstellen könne.

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