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Natur gemalt und fotografiert

Eine Ausstellung mit Werken des Künstlers Markus Tepe ist am Mittwochabend in der Zentrale der Oldenburgischen Landesbank (OLB) an der Gottorpstraße eröffnet worden. Steffen Opitz, Leiter Private Banking & Freie Berufe, begrüßte etwa 200 Gäste. Als zusätzliche Attraktion wurde an diesem Abend die neue Veröffentlichung „Eindrücke – Kunst in der OLB“ vorgestellt mit einer Auswahl der Künstler, die hier in den vergangenen 20 Jahren ausgestellt haben. „Zentrales Thema der aktuellen Ausstellung sind Landschaften und Naturphänomene, die der Künstler vor der Natur malt“, so die Kunsthistorikerin Marianne Janssen zur Einführung. Markus Tepe stammt aus Dinklage. Er lebt und arbeitet heute schwerpunktmäßig in Dresden.

Fotos von Wilfried Vogel

Die VHS (Karlstraße 25) zeigt bis zum 26. April die Ausstellung „Nah dran“ – Naturfotografie von Wilfried Vogel, die am Donnerstagabend eröffnet worden ist. Vogel lebt und arbeitet in Oldenburg, er ist Mitglied der Oldenburger Photo-Amateure (O.P.A.) und der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen. Ein Schwerpunkt ist die Makrofotografie. Vogel fotografiert gerne in der Umgebung, aber auch im Kaiserstuhl und in Skandinavien, etwa auf Öland. Die Fotos der Ausstellung zeigen authentische, unverfälschte, nicht manipulierte Naturaufnahmen.

Preis für Andreas Wojak

Der Oldenburger Dr. Andreas Wojak (rundes Bild, 59) erhält an diesem Freitag in Bösel den Borsla-Preis verliehen für sein Hörspiel „De sünnerbare Keerl“. Wojak teilt sich die mit 5000 Euro dotierte und renommierte Auszeichnung für niederdeutsche Sprache mit Jürgen Kropp aus Blickstedt. Verliehen wird der Preis von der Borsla Vereinigung für niederdeutsche Sprache und Literatur. Über seine Liebe zum Plattdeutschen sagt Wojak, der in Spetzerfehn/Ostfriesland „zweisprachig“ aufwuchs: „Ich besinne mich auf den großen Reichtum dieser Sprache. Es ist eine eigenständige, vollausgebildete Sprache, ein Kulturgut und ein großer Schatz, der nicht ohne Not aufgegeben werden sollte.“ Ein einziges richtiges Platt gebe es nicht, sondern viele plattdeutsche Mundarten und Dialekte. Sie ermöglichten u.a., „das Emotionale anders auszudrücken“ sowie eine schnelle Vertrautheit, die allein auf der Sprache basiere und – z.B. über Redewendungen – eine feine Ironie. Wojak hat als Autor und Journalist bundesweit zahlreiche Radio-Features gemacht und mit seiner Geschichte über „Moordorf“ auch schon einen regionalen Bestseller geschrieben. Der Geschichts- und Politikwissenschaftler ist Mitarbeiter im Präsidium der Universität.

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