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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Neues Geständnis von Todespfleger Niels Högel

09.06.2017

Oldenburg Im Fall der Mordserie in zwei Krankenhäusern in Niedersachsen suchen Ermittler nach Spuren weiterer Medikamente, die Ex-Pfleger Niels Högel für die Verbrechen missbraucht haben könnte. Der zur lebenslanger Haft verurteilte ehemaliger Pfleger sei mittlerweile mehrfach vernommen worden und habe dabei zugegeben, ein weiteres Medikament als Tatmittel verwendet zu haben, teilte die Polizei in Oldenburg am Donnerstag mit. Nun müssten die Ermittler sämtliche Krankenunterlagen auswerten und ergänzende Gutachten von Sachverständigen einholen.

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Die Ermittlungen der Sonderkommission „Kardio“ könnten nicht wie ursprünglich geplant im Juni dieses Jahres abgeschlossen werden, sondern vermutlich erst im Spätsommer. Weitere Exhumierungen soll es nach jetzigem Ermittlungsstand nicht mehr geben. Ende August wollen Polizei und Staatsanwaltschaft über den abschließenden Stand der Ermittlungen bei einer Pressekonferenz unterrichten. Bekannt war bislang, dass Niels Högel zwei Herzmedikamente für seine Taten nutzte.

Warum stoppte niemand Niels Högel – die preisgekrönte Reportage der NWZ

Das Landgericht Oldenburg hatte den ehemaligen Krankenpfleger am 26. Februar 2015 in fünf Fällen unter anderem wegen Mordes verurteilt. Vor Gericht hatte der heute 40 Jahre alte Mann 90 Taten gestanden. Die Ermittler überprüfen über 200 Verdachtsfälle in Delmenhorst und Oldenburg. Die Mordserie gilt als eine der größten in Deutschland.

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