Oldenburg - Eine geballte Ladung Tennis gibt es an diesem Sonntag, wenn ab 11 Uhr parallel zum Auftakt des Oldenburger TeV in der 2. Bundesliga Nord gegen den Bremer TC von 1912 die zweite Mannschaft ihre Saison in der Oberliga abschließt. Für das Team des OTeV II um Kapitän Sebastian Strehle geht es im Duell mit dem Braunschweiger THC (beide 6:2 Punkte) um den Gewinn der Vizemeisterschaft.
Gute Chancen: „Braunschweig wird nicht sein bestes Team stellen, weil die zweite Mannschaft noch um den Aufstieg spielt. Deshalb denken wir, gute Chancen zu haben, sollten das Spiel aber nicht auf die leichte Schulter nehmen“, betont Strehle, der mit seinem Team nach dem 1:8 vor einer Woche gegen den Bremer TV von 1896 (6:0) nur noch theoretische Chancen auf Platz eins besitzt: „Auch wenn es ein Spiel um die goldene Ananas ist, versuchen wir, das letzte Heimspiel zu gewinnen.“
Gute Ausbildung: Der 33-jährige Strehle blickt mittlerweile auf eine fast 30-jährige Karriere. Als Vierjähriger hatte er dem vier Jahre älteren Bruder nachgeeifert. Beim Cloppenburger Tennisverein fand er in Trainer Faris Sur einen guten Förderer, der ihm eine gute technische Ausbildung verpasste. Als U-18-Spieler ging er zu BW Galgenmoor und spielte dort jahrelang in der Landesliga, ehe es ihn vor acht Jahren aufgrund des Studiums nach Oldenburg zog.
Guter Weg: Beim OTeV machte Daniel Greulich Strehle gleich im ersten Jahr zum Mannschaftsführer der zweiten Mannschaft: „Da ich schon seit Jahren bei Daniel trainiert habe und Mattis Wetzel wie Michel Dornbusch langjährige Weggefährten von mir waren, war es für mich nur konsequent, zum OTeV zu gehen.“
Gute Rolle: Auch in der 2. Bundesliga durfte Strehle einmal ran, als er 2016 mit Gian-Luca Blöcker ein Doppel spielen durfte. „Wir haben zwar deutlich verloren, aber trotzdem war es eins meiner bisherigen Karriere-Highlights“, erzählt der 33-Jährige, der sich übrigens nicht in der Rolle als Trainer sieht. Umso mehr gefällt ihm seine jetzige Aufgabe als Sportwart. Aktuell betreut er zwölf Teams und sieht sich als Bindeglied zwischen Vorstand sowie erster und zweiter Mannschaft: „Das ist absolut mein Ding.“
