Oldenburg - Der AfD-Kreisverband Oldenburg fordert, den Kramermarkt bereits jetzt für Anfang November 2020 zu planen. Wenn Großveranstaltungen nach dem 31. Oktober gestattet seien, müssten vermutlich die jetzt geltenden Abstands- und Hygieneregeln angewendet werden. „Diese Maßnahmen sind eine große Belastung für Besucher und Veranstalter, aber sie sind umsetzbar“, meint die Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Sprecherin des Kreisverbandes, Lidia Bernhardt.

Die Verlängerung des Verbotes von Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober hatte auch das Aus für den Kramermarkt bedeutet, der vom 2. bis 11. Oktober stattfinden sollte. Mit einer festen und öffentlich bekannten Planung für den November würde „auch Druck auf die Landesregierung aufgebaut werden, diesen längst nicht mehr angemessenen einschränkenden Maßnahmen endlich ein Ende zu bereiten“, heißt es von der AfD.

Die Partei teile die Einschätzung der Schausteller, die Benachteiligung etwa gegenüber Freizeitparks beklagen, so Kreisverbandssprecher Andreas Paul. „Den Kampf der Schausteller unterstützt die AfD ausdrücklich, auch wenn wir die rechtlichen Chancen, gegen die Verordnung vorzugehen, nicht sehr hoch einschätzen.“