OLDENBURG - Freiwillig ins Krankenhaus: Rund 500 Gäste verbrachten ihren Sonnabendmittag zwischen MRT und Computertomografie. Sie nutzten den Tag der offenen Tür im Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie des Pius-Hospitals, um sich über Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren.

Was erwartet mich beim Röntgen? Wie funktionieren die Geräte? Fragen, denen die Neugierigen mit Hilfe der Angestellten auf den Grund gehen konnten.

Dr. Alexander Kluge, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, war nicht nur wegen der hohen Besucherzahl hochzufrieden. „Die Neugierde der Menschen war faszinierend“, sagte Kluge begeistert. „Möglicherweise liegt es daran, dass viele im Laufe ihres Lebens in Kontakt mit Röntgenabteilungen kommen und einen konkreten Eindruck gewinnen wollten.“

Dabei ging es in Vorführungen oder beim Probeliegen auch darum, Ängste abzubauen. Besonders erfolgreich dürfte dies bei den jüngsten Gästen gelungen sein, für die sich die Abteilung etwas ganz besonderes einfallen lassen hat. Sie durften ihre Stofftiere und ihr Spielzeug mit ins Krankenhaus nehmen, und dieses dann von Profis durchleuchten lassen, während sich die Eltern an dem großen Buffet bedienen konnten.

Anlass für das Öffnen der Türen war die kürzlich abgeschlossene Umgestaltung der gesamten Abteilung. Dabei konnten nicht nur die Räumlichkeiten in neuem Gewand präsentiert werden.

Auch die Geräte strahlten in neuem Glanz: „Wir haben eine ganz ausgezeichnete Ausstattung“, erklärte Kluge und verwies auf ein besonders leistungsstarkes MRT-Gerät und die moderne Computertomografie.