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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Oldenburg, mach dich auf was gefasst

11.08.2017

Oldenburg Was Finanzminister Peter-Jürgen Schneider schon bei der Eröffnung des neuen Finanzamts am Stubbenweg verklausuliert angedeutet hatte, scheint sich jetzt zu bewahrheiten: Nach NWZ-Informationen ist damit zu rechnen, dass der ehemalige Finanzamts-Komplex an der Heiligengeiststraße/91er-Straße nicht einfach abgerissen werden kann, sondern – vor allem aus Asbestschutz-Gründen – voraussichtlich Stück für Stück abgetragen werden muss.

Das wurde nun grundsätzlich in Hannover bestätigt. Nicht zuletzt wegen der damit verbundenen hohen Kosten des aufwendigen Asbestschutzes könnte sich dieser Rückbau möglicherweise über einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren hinziehen, hieß es nun aus dem Umfeld der Finanzbehörden.

So sieht es heute aus: Schon jetzt verwahrlost der Komplex zusehends. Bild: Torsten von Reeken

Eine derart lange Zeit der Brache in diesem Kernbereich läge allerdings überhaupt nicht im Interesse der Stadt. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sagte am Donnerstag auf Anfrage: „Ich habe bereits beim Start am Stubbenweg gesagt, dass wir möglichst schnell wissen müssen, wie es hier weitergeht.“

Die Stadt wolle hier „keine Ruine, die sich im Übrigen auch auf die Gesamtattraktivität der Heiligengeiststraße auswirken würde“. Er habe ein „hohes Interesse, dass wir hier so schnell wie möglich eine Lösung bekommen“. Krogmann habe darüber auch mit dem Finanzminister gesprochen.

Der Oberbürgermeister könnte sich an dieser Stelle eine „attraktive Mischung aus Wohnen und Geschäften vorstellen, ähnlich wie in den Heiligengeisthöfen. Es muss etwas sein, das Leben in den Bereich bringt. Das wäre uns sehr wichtig“.

Die Heiligengeiststraße benötige dringend eine Stärkung. Sie leide ohnehin schon unter der unbefriedigenden Situation in der Blackstone-Immobilie CCO, verstärkt seit dem Umzug von Saturn in die Schlosshöfe, und dem Leerstand des Einrichtungshauses Ullmann. Wie interessant sich die insgesamt aber nach wie vor attraktive Innenstadt entwickelt, ist für Krogmann „nur begrenzt von der Stadtverwaltung zu beeinflussen“. Hier spielten zum Beispiel auch die Mietforderungen der Hauseigentümer eine Rolle.

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