Oldenburg - Seit der VfB Oldenburg sich 1990 aus wirtschaftlichen Gründen vom Platz in Donnerschwee trennen musste, hatte es immer mal wieder Initiativen oder Pläne für eine reine Fußballarena gegeben. So riefen im Jahr 2007 die Geschäftsführer des Software-Unternehmens Ashampoo eine Spendenaktion ins Leben, die allerdings nur 39 965,81 Euro einspielte.

Im selben Jahr wollte Rudi Assauer (verstorben 2019), Ex-Manager von VfB und Schalke, für die neue Initiative GO-OL mit seinem Geschäftspartner, dem MSV-Duisburg-Präsidenten Walter Hellmich, für 25 Millionen ein 15 000-Zuschauer-Stadion bauen, für das die Stadt ein Grundstück an der Weser-Ems-Halle zur Verfügung stellen sollte. Die wäre dazu grundsätzlich bereit gewesen, machte aber im Mai 2008 sportliche Erfolge zur Voraussetzung. Damit war die Angelegenheit erledigt.

Das Marschwegstadion sei „eine wunderbare Leichtathletik-Arena“, hatte Wolfgang Sidka während seiner Zeit als Trainer schon im Jahr 1990 (da war der VfB in die 2. Liga aufgestiegen) in einem Offenen Brief in der Stadion-Zeitung geschrieben. Darin hatte er auch gefordert: „Wir brauchen ein Fußballstadion. Behaltet Donnerschwee.“

Susanne Gloger
Susanne Gloger Redaktion Oldenburg