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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Begegnung: Oldenburger meditieren im Sitzen und Gehen

27.02.2020

Oldenburg In einem versteckten Winkel des PFL-Kulturzentrums befindet sich das Umwelthaus. Geht man dort die graue Steintreppe hinauf, kommt ein Raum, der besonders durch dunkle Holzbalken heraussticht. Hier versammelt sich jede Woche der Verein „Achtsamkeit in Oldenburg“, um zu meditieren und sich auszutauschen.

Vor 25 Jahren wurde der gemeinnützige Verein gegründet. Aus diesem Anlass findet am Sonntag, 8. März, um 19 Uhr im PFL eine Feier statt. Es wird meditiert, auf die vergangenen Jahre zurückgeblickt, Musik gespielt und eine Filmsequenz gezeigt. Ehrengast Sister Bi Nghiem vom „Europäischen Institut für angewandten Buddhismus“ wird ein Vortrag halten.

Ausschlaggebend für die Entstehung war ein Vortrag des Mönches Thich Nhat Hanhs, der 1993 im großen Saal des PFL über inneren und äußeren Frieden erzählte. „Es war rapple voll“, sagt Stephanie Marquardt, die seit zehn Jahren Mitglied ist.

Im gleichen Jahr als offener Gesprächskreis mit 17 Mitgliedern gegründet, um sich über spirituelle Dinge auszutauschen, entwickelte er sich zwei Jahre später im März 1995 zum gemeinnützigen Verein „Achtsamkeit in Oldenburg“.

Der Name „Achtsamkeit“ weise auf das hin, was das Ziel des Vereins sei: „Es geht darum im jetzigen Moment anzukommen“, sagt Marquardt. „Damit man den Termin mit dem Leben im hier und jetzt erwischt“, wie es Thich Nhat Hanhs gesagt habe. Die Meditation sei eine Möglichkeit, um das zu erreichen.

Auch wenn sich der Verein durch den Vortrag des buddhistischen Mönchs gegründet hat, versteht er sich nicht als rein buddhistische Gruppe. „Wir sind ein Forum für alle Menschen aus Oldenburg und Umgebung, die sich um ein inneres wie äußeres friedvolles Leben bemühen und Achtsamkeit üben wollen“, sagt Marquardt. Achtsamkeit nach Innen bedeute die Entwicklung eines bewussten, geistigen und spirituellen Wachstums. Äußere Achtsamkeit verstehe der Verein als liebevolles Verhalten und Achtung aller Lebensformen.

Auf diesem Hintergrund habe der Verein die Aufgabe, Möglichkeiten der Begegnungen zu schaffen. Dafür wird unter anderem jeden Mittwochabend eine Sitz- und Geh-Meditation angeboten. Daran nehmen elf bis 20 Personen teil. Ein Mitglied müsse man nicht sein. „Wir sind ein offener Kreis. Jeder ist willkommen“, sagt Marquardt.

„Wofür wir am meisten bekannt sind, ist Qigong im Schlossgarten“, sagt Marquardt weiter. Die chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform wird von vier Lehrern in den Sommermonaten angeboten.

Mittlerweile zählt der Verein 50 feste Mitglieder. „Unsere Erfolgsgeschichte ist es, dass wir eine besondere Offenheit bieten für verschiedene Themen und Menschen“, sagt Marquardt. Für die einen bedeuten die Treffen eine Stunde abschalten und zur Ruhe zu kommen. Für die anderen die Möglichkeit, verschiedene Traditionen kennen zu lernen.

„Unsere Kompetenz ist, dass sich elf bis 20 Leute mit Lebenserfahrung treffen und darüber austauschen. Daraus entsteht eine besondere Energie, wo viele etwas mitnehmen können“, sagt Marquardt,

Finanziert wird der Verein “Achtsamkeit in Oldenburg“ durch Mitgliedsbeiträge. „Zum Teil auch durch Spenden“, fügt Marquardt hinzu. Teilweise werden die Spenden auch weitergegeben, zum Beispiel an die Bahnhofsmission.


Mehr Infos:   www.achtsamkeit-in-ol.de 
Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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