Oldenburg - An vier weiteren zentralen Plätzen in Oldenburg ist ab sofort freies Wlan-Netz verfügbar. Auf dem Waffenplatz, dem Julius-Mosen-Platz, am Hauptbahnhof und dem ZOB kann jetzt über das Netz „OL-Wlan“ kostenfrei im Internet gesurft werden.
„Das wird von den Menschen schon sehr gut angenommen. Mit dem jetzigen Ausbau haben wir unser bisheriges Angebot noch deutlich ausgeweitet. Das stärkt die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt und den digitalen Standort Oldenburg“, sagte Ralph Wilken, Leiter der Wirtschaftsförderung der Stadt, am Mittwoch. Das öffentliche Netz sei nicht nur für die Bürger wichtig, auch Touristen und Geschäftsleute sollen es nutzen.
250 Menschen zugleich
Seit dem Jahr 2016 gibt es Wlan-Angebote an zentralen Plätzen in der Stadt. Sie wurden zunächst auf dem Rathausplatz, am Schlossplatz, am PFL, am Lappan und am Pferdemarkt eingerichtet. Insgesamt sind es nun neun Standorte. An allen Plätzen sind meist sogar mehrere sogenannte Hot-Spots angebracht, so dass es nun insgesamt 33 dieser Einwahlpunkte gibt. 250 Menschen gleichzeitig können einen dieser Hot-Spots nutzen.
Um die Reichweite noch zu vergrößern, hat die Stadt Oldenburg Kooperationen mit der VWG und dem Klinikum Oldenburg abgeschlossen, wo es ebenfalls freies Wlan gibt. „Man kann hier am ZOB im Internet surfen, im Bus ebenfalls, und wenn man am Klinikum aussteigt, ist man immer noch im kostenfreien Netz“, erklärte Ralph Wilken.
Die technische Umsetzung des Projektes verantworten der Fachdienst Informations- und Gebäudetechnik und EWE Tel, gefördert wurde es vom Land Niedersachsen. Das erweiterte Angebot ist bereits seit einigen Wochen in Betrieb, in der Spitze wurden mehr als 14 000 Nutzer an einem Tag gezählt. Das Ol-Wlan-Netz wird nicht nur auf öffentlichen Plätzen angeboten, sondern auch in allen öffentlichen Gebäuden, zum Beispiel Stadtteilbüchereien. Damit kommt man in Oldenburg auf über 100 Hotspots im ganzen Stadtgebiet.
Filter eingebaut
Wer das Ol-Wlan nutzen möchte, muss mit einem Klick die Nutzungsbedingungen akzeptieren. Anschließend kann ein halbes Jahr lang rund um die Uhr kostenfrei gesurft werden. Auch die Kooperation mit der VWG und dem Klinikum bleibt in diesem Zeitraum bestehen. Um zu verhindern, dass Nutzer jugendgefährdende oder illegale Inhalte ansehen, sind die Hotspots der Stadt mit einem Filter ausgestattet. Gewaltverherrlichende und pornografische Seiten und der Zugang zu Filesharing-Diensten werden dadurch gesperrt.
