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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Abstimmen und 100 Euro gewinnen: Ehrenamts-Preis „Oldenburger des Jahres“ geht in die nächste Runde

08.03.2022

Oldenburg Es sind wahrlich keine einfachen Zeiten, in denen wir leben. Corona und die Folgen beeinflussen seit mehr als zwei Jahren unseren Alltag. Aktuell zeigt der Krieg in der Ukraine, dass Frieden ein sehr fragiles Gebilde ist. Und das sind nur zwei von vielen großen und kleinen Hürden, die unsere Gesellschaft immer wieder überwinden muss. Das Gute ist: Bei nahezu jeder Herausforderung finden sich Menschen, die sich mit dem Status quo nicht abfinden wollen. Sie krempeln die Ärmel hoch, um das Leben jeden Tag ein kleines Stückchen besser zu machen – und das nicht nur in Krisenzeiten.

Acht solcher Menschen stellen wir Ihnen auf dieser Seite in Kurzportraits vor. Es ist der Auftakt zur diesjährigen Aktion „Oldenburger des Jahres“, bei der die NWZ und die Volksbank Oldenburg wieder gemeinsam aufzeigen wollen, wie breit gefächert das Ehrenamt sich in dieser Stadt zeigt. Mit dabei sind Personen verschiedener Altersgruppen. Manchen wirken sehr spezialisiert und für bestimmte Kreise. Andere haben das große Ganze im Blick und zielen auf gesamtgesellschaftliche Veränderungen ab. Sie alle eint, dass ihre Arbeit einen Beitrag leistet auf dem Weg zum Ziel, eine bessere Welt zu erschaffen.

In den folgenden drei Wochen werden wir jeweils dienstags weitere Ehrenamtliche aus Oldenburg vorstellen. Sie alle werden zum Abschluss der Aktion zu einer großen Gala ins Oldenburger Schloss eingeladen. Dort werden dann die beiden Hauptpreise an die Oldenburgerin und den Oldenburger des Jahres übergeben. Auf dem Weg dorthin werden zunächst jeweils zwei Wochensieger von der Leserschaft gekürt. Aus diesen Gewinnern wählt dann eine Jury die beiden Preisträger aus.

Alle Leserinnen und Lesern können sich an der Abstimmung für die Aktion „Oldenburger des Jahres“ beteiligen. Auf NWZonline können sie ihre Favoriten wählen. Unter allen, die sich daran beteiligen, verlosen NWZ und Volksbank wieder dreimal 100 Euro.

Hier geht es zur Abstimmung.

Hermann Klasen

Hermann Klasen

Hermann Klasen (76) lernte das Konzept der Kulturtafel in Lübeck kennen und setzte die Idee 2020 in Oldenburg um. Es geht darum, Menschen, die sich dies sonst nicht leisten könnten, Karten für Kultur- und Sportangebote zur Verfügung zu stellen. Inzwischen sind 139 Kulturgäste registriert, es gibt 28 Partnerschaften mit Kulturanbietern und mehr als 600 Eintrittskarten wurden vermittelt. „Kultur ist Nahrung für die Seele, sie gehört zur Lebensqualität“, begründet Klasen das Engagement, in das mehrere Ehrenamtliche viel Zeit investieren. Inzwischen gibt es auch einen Förderkreis, die Kulturfreunde, für den noch Mitstreiter gesucht werden.

Stiven Haseloh

Stiven Haseloh

Eine Welt frei von Diskriminierung, Hass und Hetze auf einem Planeten, der lebenswert für alle Menschen ist: An dieser Vision will Stiven Haseloh festhalten und arbeitet daran, dass sie Realität wird. Seit rund drei Jahren ist der 29-Jährige bei „Fridays for Future“ (FFF) aktiv in den Bereichen soziale Medien, Organisation, Vernetzung und Strategie. Unter anderem brachte er die Ursprungsforderungen an die Oldenburger Politik zu Papier. Weiterhin gehört er zu den Mitbegründern der Bewegung „United Against Racism“ und organisierte Demos nach den Anschlägen von Hanau und zur Unterstützung der „Blacklivesmatter“-Bewegung.

André Danke

André Danke

André Danke, seit Januar 2021 Vorsitzender des Gehörlosen-Sportvereins Oldenburg, gilt als Macher. Qualifizierung ist ihm wichtig, er hat selbst verschiedene Ausbildungen für den Vereinsbereich absolviert. Inzwischen ist Danke auch kommissarischer Jugendwart beim Gehörlosen-Sportverband Niedersachsen. Dort bereitet er die Aus- und Fortbildungen vor und hält Seminar. Mit der Frühförderstelle hat er für den Verein ein Herzensprojekt verwirklicht und gemeinsam nach halbjähriger Vorbereitungsphase erfolgreich umgesetzt: das Familienturnen für hörbeeinträchtigte und hörende Kinder bis sechs Jahren in Gebärdensprache.

Carlsson Skiba

Carlsson Skiba

Carlsson Skiba ist seit der Gründung der „Students for Future“ im Sommer 2019 mit dabei. Der 23-Jährige ist dort zum Beispiel in die Organisation des Workshop-Programms „Public Climate School“ und der bundesweiten Fahrraddemo „Ohne Kerosin nach Berlin“ involviert. Weitere Aufgaben der Gruppe sind Vernetzung und Bündnisarbeit. Hierbei unterstützt Skiba zum Beispiel die Bündnisse „Wald Wasser Wiesen Retten“ und Oldenburg Klimaneutral 2030. Außerdem wird er ab dem nächsten Semester Teil des Studierendenparlaments der Uni sein und ist als Stellvertreter beratendes Mitglied im Umweltausschuss.

Helga Gertje

Helga Gertje

Seit drei Jahren ist Helga Gertje im Vorstand des Oldenburger Ernährungsrats. Dort kümmert sich die 66-Jährige um nachhaltige, klimagerechte Ernährung. Unter anderem hat sie am Mensakonzept der Stadt mitgearbeitet. Das Trendthema Ökokost bewegt sie bereits seit 40 Jahren. Ihr Ziel und das ihrer Gruppe ist es, dass das Thema Bio auch außerhalb von Schulen in der Großverpflegung wichtiger wird. Zudem möchte sie die Ernährungsbildung weiter ausbauen. Für einen engeren Kontakt zwischen Erzeugern und Verbrauchern hat sie in Kooperation mit dem ADFC Radtouren zu landwirtschaftlichen Betrieben in der Region organisiert.

Anneliese Hanke

Annelies Hanke

Nach ihrer plötzlichen Querschnittslähmung mit 36 Jahren brauchte Anneliese Hanke „etwas Positives“. Darum ist die heute 85-Jährige bereits seit Jahrzehnten ehrenamtlich aktiv. Unter anderem baute sie 1987 die Sportabteilung innerhalb der „Aktion Stefanie“ auf, um echte Teilhabe zu ermöglichen. 1975 gehörte sie zu den Mitbegründerinnen einer Arbeitsgruppe für Behindertenfragen, dem Vorläufer des Behindertenbeirats. Unter anderem kämpfe sie dafür, dass der Niederflurbus Standard wurde. Sie organisierte Kinder- und Jugendfreizeiten und gab geflüchteten Menschen Schwimmunterricht. Aktuell leitet sie den Singkreis beim Paritätischen.

Liane Neumann

Liane "Lilly" Neumann

Liane Neumann, von allen liebevoll Lilly genannt, verbringt fast ihre komplette Freizeit im Ehrenamt für die Oldenburger Straßenengel, die sich darum kümmern, dass Menschen, die selbst kaum etwas besitzen, Unterstützung erhalten, zum Beispiel in Form von Essen oder Kleidung. Sie hat immer ein offenes Ohr, sowohl für die Bedürftigen und Obdachlosen, als auch für die Sorgen und Probleme aller anderen Engagierten. Sie ist aus vielen der Helferrunden in Oldenburg nicht mehr wegzudenken und versprüht gleichzeitig gute Laune und Optimismus. Wer den Namen Lilly hört, weiß: Jetzt wird sich verlässlich gekümmert.

Manuela Westerholt

Manuela Westerholt

Seit 15 Jahren arbeitet Manuela Westerholt ehrenamtlich im Ronald-McDonald-Haus Oldenburg. Das sind gut 2250 geschenkte Stunden für Familien mit schwer kranken Kindern, die im Elternhaus neben der Kinderklinik ein „Zuhause auf Zeit“ finden. Bei Anreisen neuer Familien ist sie die erste Ansprechperson für die Eltern, die oft mit großen Sorgen ankommen. Gut zuhören, auf die Gäste eingehen, alle Fragen beantworten, das Haus erklären – das sind die häufigsten Aufgaben. „Die Arbeit ist abwechslungsreich und hat mit immer neuen Menschen zu tun, das ist spannend und für mein Leben sehr bereichernd“, sagt die 64-Jährige.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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