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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Aktion „Oldenburger des Jahres“: Ehrenamtliches Engagement macht große und kleine Dinge möglich

15.03.2022

Oldenburg Die Außenwirkung von ehrenamtlicher Arbeit kann höchst unterschiedlich sein. Es gibt Fälle, da steht als Ergebnis des Engagements ein ganz neues Gebäude, wie das Kiola-Haus, das 2020 eröffnet wurde und in dem Kinder mit Beeinträchtigungen betreut werden können. Und es gibt andere Tätigkeiten, wie etwa bei der Arbeit mit Suchtkranken, da entdeckt man als Belohnung am Ende der Sitzung bei Teilnehmern ein kleines Lächeln. Das Entscheidende bei beiden Beispielen: Die eine ehrenamtliche Arbeit ist nicht weniger wichtig als die andere.

Genau darum geht es bei den der Aktion „Oldenburger des Jahres“ von NWZ und Volksbank Oldenburg: Ehrenamtliche vorzustellen, die große und kleine Dinge bewegen. Die einen sehen sich als Netzwerker in ihrem Stadtteil und verbringen dadurch viel Zeit auf unzähligen Sitzungen, um für ihr Viertel Verbesserungen anzustoßen. Die anderen sorgen dafür, dass man in der Gemeinschaft Sport treiben kann oder auf Kulturfahrt geht. Gemeinsames Ziel ist es, Oldenburg jeden Tag noch ein Stückchen lebenswerter zu machen.

Acht Menschen, die sich auf ganz unterschiedliche Weise dafür ins Zeug legen, stellen wir auf dieser Seite vor. Sie alle haben die Chance, Oldenburgerin oder Oldenburger des Jahres zu werden. Sie, liebe Leserinnen und Leser, haben es nun in der Hand, über die Gewinner mitzuentscheiden. Stimmen Sie einfach über Ihre Favoriten ab. Unter allen, die sich daran beteiligen, verlosen wir dreimal 100 Euro.

Als Zeichen der Wertschätzung werden übrigens alle Nominierten zur großen Abschlussgala mit Essen, Trinken und Musik eingeladen. Sie wird im Mai im großen Saal des Oldenburger Schlosses stattfinden und ist stets ein großes Kennenlerntreffen für Ehrenamtliche aus allen Bereichen.

Hier geht es zur Abstimmung

Klaus Vogt

Klaus Vogt

Klaus Vogt ist seit rund 20 Jahren im Bürgerverein Bloherfelde in verschiedenen Funktionen dabei. Zuletzt setzte er sich zum Beispiel dafür ein, dass auf dem Marktplatz in der Weihnachtszeit wieder ein Weihnachtsbaum steht, was immer mit Kosten verbunden ist. Zudem unterstützte er beim erfolgreichen Projekt „Der Schatz von Bloherfelde“ bei den Vorbereitungen und bei der Gästebetreuung. Daneben engagiert sich der 69-Jährige im Gemeindekirchenrat und im Förderkreis der Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit, war Gründungsmitglied des Runden Tisches Bloherfelde und im Sanierungsbeirat. „Ich bin ein großer Verfechter der Netzwerkarbeit.“

Manfred Janssen

Manfred Janssen

Seit 2011 ist Manfred Janssen (54) beim Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe. 2014 ließ er sich zum Gruppenleiter und Suchtkrankenhelfer fortbilden und übernahm die erste Gruppe. Der Zulauf war so groß, dass er 2017 eine weitere gründete. Drei Gruppen mit jeweils zehn bis 14 Teilnehmern gibt es in dem Verein insgesamt, bei dem Janssen seit 2021 Vorsitzender ist. Oft geht es um Alkohol, aber auch um andere Süchte. Die Pandemie und Folgen wie Jobverlust oder Einsamkeit haben bei vielen die Probleme verschärft. In der Gruppe gibt man sich gegenseitig Halt. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn die Leute mit einem Lächeln wieder weggehen“, sagt Janssen.

Jost Wollstein

Jost Wollstein

Jost Wollstein, aktuell 2. Vorsitzender beim DSC Oldenburg, hat im 900 Mitglieder starken Verein schon alle Vorstandsposten besetzt. Er gilt als Urgestein, sein Vater hat den Verein mitgegründet. Nach der aktiven Laufbahn als Leichtathlet (Mittelstrecke) im Jahr 1985 ging es gleich in den Vorstand. „Ich wollte zurückgeben, was andere für mich getan haben.“ Auch als Trainer und Abteilungsleiter war der 69-Jährige aktiv. Bei Wettbewerben steht er als Kampfrichter an der Bahn. Dass man auf diese Weise den Kontakt zu den Jüngeren behält, sieht er als großen Vorteil. Und: „Es ist einfach schön, gebraucht zu werden.“

Horst Mehrens

Horst Mehrens

Als er, wie zuvor sein Vater und sein Großvater, 1958 bei der Bahn anfing, ist Horst Mehrens gleich ins Bahnsozialwerk eingetreten. Seit 60 Jahren ist er im Vorstand. Seine aktuelle Aufgabe unter anderem: Beauftragter für Sonderangelegenheiten. „Wenn etwas anliegt, bei dem keiner weiß, wie man das angehen soll, dann sagen sie: ,Horst, mach du das’“, lacht der 79-Jährige. Dann geht es zum Beispiel um Computerdinge oder Gema-Gebühren bei Veranstaltungen. Zudem besucht er Mitglieder an besonderen Geburtstagen oder im Rahmen von Ehrungen. Seit 1985 ist Mehrens zudem im Shantychor Oldenburg aktiv.

Birgit Ohlhoff

Birgit Ohlhoff

Nach ihrem Eintritt in den Sozialverband VdK war für Birgit Ohlhoff (59) gleich klar, dass sie sich auch ehrenamtlich engagieren möchte. Als Vorsitzende hat sie den neuen Ortsverband Oldenburg-Süd mit aufgebaut. Hier betreut sie mit ihrem Vorstandsteam über 1400 Mitglieder im gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich. Stammtisch-Treffen, Kaffee-Klönschnacks, Tagesausflüge und Informationsvorträge zu aktuellen Themen sind im Veranstaltungskalender zu finden. Im vergangenen Jahr hat sie zudem den Vorsitz im VdK-Kreisverband Oldenburg-Stadt übernommen. Zwischenzeitlich war sie beratendes Mitglied im Sozialausschuss.

Hannelore Veit

Hannelore Veit

Erst mit 70 Jahren ist Hannelore Veit in Rente gegangen. Von ihrem Beruf in der Pflege mochte sich die heute 85-Jährige jedoch auch danach nie ganz trennen. So engagiert sie sich als Mitglied in der Pflegekonferenz und organisiert Spielenachmittage für Senioren. Beim Sozialverband SoVD ist sie Frauensprecherin und damit Ansprechpartnerin für die weiblichen Mitglieder. Zudem organisiert sie Vorträge. In der Vorweihnachtszeit brachte sie Care-Pakete für die Belegschaften in die Krankenhäuser. Zudem hat sie in der Gewerkschaft Verdi viel Vorstandsarbeit gemacht. „Das Ehrenamt hält mich frisch und munter, ich kann nicht still zu Hause sitzen.“

Regina Erdmann

Regina Erdmann

Kiola bietet Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen die Möglichkeit, vorübergehend außerhalb des Elternhauses betreut zu werden. „Als ich davon gehört habe, bin ich sehr schnell Mitglied geworden“, beichtet Regina Erdmann. Seit 2016 ist sie im Vorstand. Sie hat selbst zwei schwerstbehinderte Kinder, eines ist bereits verstorben. „Ich weiß, dass Eltern in diesem Bereich Unterstützung benötigen.“ Es geht um Ruhepausen für die Eltern und Freiräume für Kinder und Jugendliche. Die 54-Jährige war in die Planung des Hauses und die Sicherstellung der Finanzierung involviert. Nun geht es darum, das Projekt langfristig zu sichern und bekannt zu machen.

Ingrid Wachtendorf

Ingrid Wachtendorf

Wenn Ingrid Wachtendorf zu einer Reise einlädt, dann können sich die Ofenerdieker sicher sein, dass sie etwas erleben werden. Seit 20 Jahren ist sie im Bürgerverein und organisiert seit vielen Jahren die Tagesfahrten. Auf der Liste stehen etwa die Theaterfahrten nach Bremerhaven, das Hofkonzert in Waffensen, das Open-Air-Konzert in Lilienthal und das Weihnachtskonzert in der Bremer Glocke mit anschließendem Weihnachtsmarktbummel. Die Nachfrage ist die beste Rückmeldung: „Ich habe den Bus immer voll.“ Und solange die Mitglieder des Bürgervereins Spaß haben, denkt die 74-Jährige auch noch nicht daran, aufzuhören.

Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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