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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Aktion „Oldenburger des Jahres“: Ehrenamtliche Arbeit veränderte auch sein Leben

13.07.2021

Oldenburg Wie es Moustafa Arksousi ohne die Unterstützung ergangen wäre, lässt sich natürlich nur mutmaßen. Fest steht allerdings: Dass sich sein Lebensweg in die jetzige, gute Richtung entwickelt hat, ist auf freiwilligen Einsatz zurückzuführen. Denn Ehrenamt kann Leben verändern.

Arksousi floh 2012 aus Syrien und kam 2014 nach Deutschland. Er war einer der ersten Geflüchteten, die vom Verein Pro Connect unterstützt wurden – in seinem Fall unter anderem mit der Finanzierung der Sprachkurse und durch Vermittlung einer Ausbildung. Inzwischen absolviert er ein duales Studium.

Es ist nur eines von vielen Beispielen für den Einfluss von Ehrenamtlichen. Unzählige Opfer von Straftaten haben zum Beispiel Regine Palkowski und ihre Mitstreiter vom Weißen Ring raus aus der Isolation und zurück ins Leben begleitet. Hans-Jürgen Bruns und die Demenzhilfe machen für diejenigen das Leben weiterhin lebenswert, die sonst keinen Beistand mehr haben. Und Patrick Prignitz ist als Feuerwehrmann nicht nur bei der Brandbekämpfung aktiv, sondern sorgt in der Jugendarbeit mit dafür, dass auch in Zukunft freiwillige Retter zu Einsätzen ausrücken werden.

Mit den acht Porträts in dieser Ausgabe haben wir insgesamt 32 Menschen vorgestellt, die der Gemeinschaft etwas zurückgeben. Sie alle werden im September zu einer großen Abschlussgala ins Oldenburger Schloss eingeladen. Dort werden dann der Gewinner und die Gewinnerin des Preises „Oldenburger des Jahres“ von NWZ und Volksbank Oldenburg bekanntgegeben.

Auf dem Weg dorthin benötigen wir noch einmal Ihre Hilfe: Wer sind diesmal Ihre Favoriten? Die Nominierten mit den meisten Stimmen haben weiterhin die Chance auf den Hauptpreis. Unter allen Teilnehmern der Abstimmung verlosen wir 3 x 100 Euro.

Hier abstimmen und 100 Euro gewinnen

Regine Palkowski, Weißer Ring

Seit elf Jahren hilft die 77-Jährige mit ihrem Team Menschen, die durch Straftaten geschädigt wurden. Egal welches Alter, Geschlecht, andere Nationalität oder Religion. Den Bedürftigen wird immer geholfen. Mit ihrer Expertise könne sie einstufen, welche Art von Unterstützung benötigt wird. „Es macht mich zutiefst froh und innerlich zufrieden, wenn wir Menschen dadurch helfen können“, sagt sie. Den Betroffenen soll damit ein Weg in eine angstfreie und selbsterwählte Zukunft gezeigt werden und zwar ganz unbürokratisch und mit individuellen Hilfsgesprächen. „Der Weiße Ring ist wichtig für die Gesellschaft.“

Bernd Harald Munderloh, Pro Connect

Einerseits engagiert sich der 74-Jährige seit 2020 bei Pro Connect, um arbeitssuchenden Geflüchteten bei Fragen und Problemen zur Seite zu stehen. Dies deckt sich auch mit seiner weiteren Tätigkeit bei der VerA, einer Organisation zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen. Bereits seit 2014 hilft Munderloh dort den Azubis beim Erreichen ihrer Abschlüsse. Wenn die Azubis Probleme haben, können sie Kontakt aufnehmen und Unterstützung bei schulischen und betrieblichen Inhalten bekommen. „Eine sinnvolle Aufgabe nach der Pensionierung, bei der anderen geholfen werden kann, macht einfach Spaß.“

Astrid Oelmann, AWO

Die Lehrerin engagiert sich seit Januar 2021 bei der AWO im Projekt „AWO hilft“. Dort unterstützt sie ältere Menschen, beispielsweise bei Hilfsleistungen oder der Aktenverwaltung. Seit März konzentriert sich die 57-Jährige durch eine Kooperation der AWO mit dem Projekt „Kusak“ auf eine neue Aufgabe. Einmal die Woche hilft sie einer älteren Frau türkischer Herkunft, die durch einen Unfall immobil geworden ist, bei Alltagsthemen. Ob Tee trinken, einkaufen oder spazieren gehen – die Spanne ist groß. „Ich wollte etwas Sinnvolles in Richtung Unterstützung von älteren Menschen machen“, sagt sie. „Diese Arbeit macht mir Spaß.“

Patrick Prignitz, Freiwillige Feuerwehr Ofenerdiek

Von klein auf engagiert sich der junge Familienvater bei der Freiwilligen Feuerwehr. Bereits bei der Jugendfeuerwehr brennt er, um ein Wortspiel zu bemühen, für dieses Ehrenamt. Seit 2018 ist er Hauptfeuerwehrmann und Betreuer bei der Jugendfeuerwehr Ofenerdiek. Vor allem während der Corona-Pandemie zeigte er sich eifrig, aufmunternd und unterstützend, dabei ließ er niemanden im Stich. Er ist oft als Maschinist und leidenschaftlich als Fahrer bei den Einsätzen dabei. Zudem ist er ehrenamtlich beim DRK Westerstede tätig und auch dort schlägt sein Retterherz für Menschen in Not.

Monika Grashorn, Inner Wheel Club

Seit 2016 ist sie Aktiv bei dem Serviceclub von Frauen. Dabei engagieren sie sich für die internationale Verständigung, Freundschaft untereinander und den sozialen Dienst in der Gemeinschaft. Bereits nach kurzer Mitgliedschaft war es für sie selbstverständlich, Verantwortung zu übernehmen. Als Präsidentin hat sie im vergangenen Jahr den Club durch die Coronazeit geführt mit allen Einschränkungen und Herausforderungen. So konnten weiterhin die Hospizarbeit, Obdachlosenhilfe, Leseförderung und weitere Projekte mit Spenden unterstützt werden, obwohl einige Aktivitäten coronabedingt ausfallen mussten.

Heinrich Pahl, Bürgerverein Etzhorn

Der 71-Jährige legt besonderen Wert auf den Nachhaltigkeitsgedanken. Einen Namen machte sich „Heiner“ als Etzhorner Apfelpresser. Er verarbeitet Fallobst, damit es nicht verkommt. Aber nicht nur Lebensmittel stehen bei ihm auf dem Programm, sondern auch Grünflächen: Er bearbeitet Rasenflächen, um sie zum Blühen zu bekommen. Aktuell pflegt er einen Gemüseacker. „Familien mit Kindern das Gärtnern und die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit näher zu bringen, ist mir wichtig. Schließlich sind wir den jungen Leuten etwas schuldig und so fördert man die Kommunikation.“ Seit 2015 ist er für den Verein tätig.

Elke Wenzel, Bürgerforum natürliche Heilmethoden

Das Bürgerforum befasst sich mit Fachvorträgen über die Erhaltung und Wiedererlangung der Gesundheit. Seit über zehn Jahren unterstützt die 59-Jährige diese Vorträge in Oldenburg. Ziel ist es, auf die Ursachenbehebung von Krankheiten aufmerksam zu machen und wenn möglich, zu Änderungen zu motivieren. Dabei rücken besonders Herzinfarkt, Krebs oder weitere Volkskrankheiten in den Fokus. Die Sichtweise „Körper-Geist-Seele“ ist hierfür von großer Relevanz. Mit Hilfe von Forschungsergebnissen und eigenen Erfahrungen sollen so die Vorträge gestützt werden und die Gesundheit fördern.

Hans-Jürgen Bruns, Demenzhilfe

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Seit über zehn Jahren betreut der 64-Jährige aus christlicher Überzeugung pflegebedürftige Damen und Herren bei der Demenzhilfe, die in der Regel alleine sind und Hilfe benötigen. Ob spazieren gehen oder einfach nur Unterhaltungen führen, Bruns ist immer für sie da. Auch kleinere Tätigkeiten verrichtet er gerne, sofern die Hilfsbedürftigen dies wünschen. Da er viele Menschen um sich herum hat, die Hilfe benötigen, weiß er die Wichtigkeit seiner Arbeit zu schätzen. „Es kann jederzeit passieren, dass man selber in so eine Situation kommt und auf Hilfe angewiesen ist“, sagt er. „Schließlich wird man selbst auch älter.“

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Patrick Buck stv. Redaktionsleiter / Redaktion Oldenburg
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