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Veranstaltungsreihe OL verändern | OL erinnern Zwei Museen – Zwei Wege in die Zukunft

Die Direktorin des Focke Museums in Bremen: Prof. Dr. Anna Greve hofft auf eine erfolgreiche Neuausrichtung.

Die Direktorin des Focke Museums in Bremen: Prof. Dr. Anna Greve hofft auf eine erfolgreiche Neuausrichtung.

Oldenburg - Was die Zukunft bringen wird, ist nur schwer zu sagen. Mit früher Planung lassen sich jedoch einige Hürden nehmen: Das Stadtmuseum Oldenburg und der Verein der Freunde und Förderer des Stadtmuseums präsentieren zum achten Mal die Veranstaltungsreihe „OL verändern | OL erinnern“. Unter dem Titel „Zwei Museen – Zwei Wege in die Zukunft“ tauschen sich Prof. Dr. Anna Greve, Direktorin des Focke Museums in Bremen und Dr. Steffen Wiegmann, Leiter des Stadtmuseums Oldenburg, über die Neuausrichtung ihrer Häuser aus.

Gesellschaft im Fokus

Im Fokus steht dabei die Absicht, die Museen stärker zu öffnen und sie zu einem Ort des gesellschaftlichen Austauschs und der Begegnung zu entwickeln. Wiegmann möchte, dass das Stadtmuseum „ein Ort wird, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Stadt stärker als bisher diskutiert werden. Dabei soll die Beziehung Menschen und Stadt im Mittelpunkt stehen.“

Ähnlich sieht es Greve vom Focke Museum: Auch sie möchte das Haus zu einer neuartigen Kultureinrichtung für die Bremerinnen und Bremer entwickeln. Ihr Ziel ist es, „die Konzeptionen des Museums als Ort des historischen Gedächtnisses mit einer modernen, zeitgemäßen Interpretation eines Bürgerhauses zusammenzudenken.“ Greve findet den Blick in Richtung Vergangenheit wichtig für die gesellschaftliche Teilhabe. „Im Bürgersinn und auf der Grundlage einer historisch gewachsenen Sammlung zur bremischen Geschichte, soll das Haus ein neuer Kultur- und Diskussionsort für die Menschen in unserem Bundesland werden.“

Wichtiger Austausch

Moderiert wird die Veranstaltung von der Fördervereinsvorsitzenden Inge von Danckelman. Auch sie legt großen Wert darauf, dass sich die beiden Museen untereinander austauschen: „Was liegt also näher, als dass sich die beiden Museumsmachenden über ihre Konzeptionen, ihre Ziele und ihre Arbeit austauschen“, sagt sie. „Wir freuen uns, als Förderverein diesen Austausch im Rahmen der Veranstaltung initiieren zu können und so das Gespräch über museale Neuausrichtung nicht nur unter Fachleuten, sondern mit Museumsbesucherinnen und -besuchern anzuregen.“

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 21. Juli, ab 19 Uhr im Projektraum des Stadtmuseums an der Langen Straße 74 statt. Der Eintritt ist kostenlos, um eine Anmeldung per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de wird gebeten.

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