Oldenburg - Unter Exporteuren aus Oldenburg und dem Oldenburger Land keimt für das Auslandsgeschäft durchaus Hoffnung. Dies zeigte sich jetzt bei der Oldenburgischen IHK.
Dr. Janpeter Horn, Geschäftsführer der Herzog GmbH, Oldenburg, meinte bei einer Tagung des IHK-Exportleiterkreises: „Wir hoffen auf weitere Reiseerleichterungen, damit wir vertrieblich wieder aktiver sein können. Erste Reisen sind wieder getätigt worden.“ Er betonte: „Trotz fortgeführter Digitalisierung des Vertriebes ersetzen Web-Meetings den direkten Kundenkontakt nicht.“
„Die auslandsaktiven Unternehmen blicken verhalten optimistisch auf die zweite Jahreshälfte“, resümierte Malte Smolna (Cetex Rheinfaser), Vorsitzender des IHK-Exportleiterkreises. „Sie hoffen, dass sich die Lockerungen im grenzüberschreitenden Warenverkehr weiter stabilisieren und es nicht zum erneuten globalen Lockdown kommt.“
Weiter problematisch sei die Logistik, so Smolna. Durch teils erhebliche Einschränkungen im Waren- und Reiseverkehr vor allem in Asien und Lateinamerika komme es zu Verzögerungen bei Transport und Zoll. Mehrere Firmen beklagten deutlich verteuerte Frachtraten (See/Luft). Dies sei eine Herausforderung.
