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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Fall Högel: Vorwürfe gegen Klinik

14.04.2018

Oldenburg Im Fall des wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilten Todespflegers Niels Högel werden weitere Vorwürfe gegen das städtische Klinikum Oldenburg laut. Mehrere Klinik-Vertreter seien über den Verdacht gegen den Pfleger bereits 2002 informiert gewesen, berichtet das Magazin „Der Spiegel“ in seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung auf mehrere Dokumente aus dem Ermittlungsverfahren.

Niels Högel hatte Patienten Medikamente gespritzt, um absichtlich lebensbedrohliche Herzprobleme auszulösen. Neben dem Geschäftsführer und dem Personalchef des Oldenburger Klinikums sei auch der Betriebsrat bereits 2002 mit dem Fall Niels Högel befasst gewesen – rund zweieinhalb Jahre, bevor die Morde aufflogen, berichtet der „Spiegel“. Das Magazin bezieht sich unter anderem auf einen handschriftlichen Vermerk des damaligen Leiters der kardiologischen Intensivstation. Dieser berichtete darin über ein Treffen mit dem Geschäftsführer, dem Personalchef, dem Chefarzt der Station sowie der Pflegedienstleitung, in dem es um Högel gegangen sei.


Ein Dossier zum Fall Högel finden Sie unter   www.nwzonline.de/der-fall-hoegel 

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