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„Der Typ ist ein unfassbar guter Verkäufer“ Oldenburger Alhay gewinnt im TV mit Kartoffeldöner-Bratwurst

Chelsy Haß
Mit seiner Kartoffeldöner-Bratwurst hat Hani Alhay im Fernsehen überzeugt. Ab sofort ist sie deutschlandweit in allen Rewe-Märkten erhältlich.

Mit seiner Kartoffeldöner-Bratwurst hat Hani Alhay im Fernsehen überzeugt. Ab sofort ist sie deutschlandweit in allen Rewe-Märkten erhältlich.

Oldenburg - Die Freude bei Hani Alhay ist riesig! Bei der TV-Sendung „Die leckerste Idee Deutschlands“, die am Sonntag bei Vox ausgestrahlt wurde, konnte sich der Oldenburger gegen neun Kontrahenten durchsetzen und die Testesser sowie die prominente Jury überzeugen. Seine Kartoffeldöner-Bratwurst ist seit Montag deutschlandweit in allen Rewe-Märkten erhältlich.

Gut gelaunt, charismatisch und vor allem authentisch stellt Alhay sich der Jury vor, die seine Bratwurst verkosten und darüber urteilen soll. „In Oldenburg kennt man mich als Kartoffeldönermann. Döner ist für mich mein Leben“, sagt der 45-Jährige. Gedreht wurde der Einspieler in Oldenburg. Dafür war das Kamerateam zu Gast in seinem Laden an der Nadorster Straße.

Über Umwege erfunden

Vor der Kamera erzählt Alhay, wie er vor sechs Jahren auf die Idee des Kartoffeldöners gekommen ist. „Ich bin selbst halb Kartoffel, halb Döner und ich wünsche mir, dass sich die Menschen verstehen“, sagt er. Doch nach dem Erfolg des Kartoffeldöners habe er noch mehr gewollt und mit einigen Umwegen die Kartoffeldöner-Bratwurst erfunden.

Dabei habe er große Unterstützung der Oldenburger Stadt-Fleischerei Bartsch bekommen, berichtet er. Und so hat auch Geschäftsführer Martin Bartsch seinen großen Fernsehauftritt, der gemeinsam mit Alhay erklärt, wie die Wurst hergestellt wird. „Dönerfleisch, Kartoffeln, Spinat und Sucuk – also Wurst in Wurst – das macht die würzige Kartoffeldöner-Bratwurst aus“, sagt Alhay

Einzug ins Finale

Der Einspieler endet und plötzlich sind Alhay die Emotionen deutlich anzumerken. „Ich bin nervös. Wenn ich schwanger wäre, hätte ich mein Kind hier und jetzt bekommen“, sagt der Oldenburger und fügt hinzu: „Bis zur Sendung wusste ich nicht mal, was ein Pitch ist. Jetzt soll ich das hier vor euch machen.“ Und nachdem er tosenden Applaus erntet, stellt Alhay seinen Pitch (deutsch: Präsentation) seiner Kartoffeldöner-Bratwurst dann doch ganz selbstbewusst vor. „Es ist gar nicht so einfach, so ein Produkt zu entwickeln“, sagt er.

Lade ...

„Der Typ ist ein unfassbar guter Verkäufer“, sagt Jury-Mitglied Mirja Boes. Auch Fernseh-Koch Steffen Henssler ist von Hani Alhay und seiner Idee überzeugt. Schließlich kann er in der Kategorie „Dinner“ gegen einen veganen Burger-Patty gewinnen – die Testesser entscheiden sich für die Idee des Oldenburgers, der somit ins Finale einzieht. Und auch das entscheidet Hani Alhay für sich. Im Finale kann er sich gegen vier andere Start-ups durchsetzen und kann sein Glück kaum glauben.

Dabei sei ihm vor allem die Idee hinter der Kartoffeldöner-Bratwurst wichtig: Die Völkerverständigung beginnt beim Essen, wie Alhay schon während der Sendung sagt. Und seine Wurst sei das beste Beispiel dafür. „Vor allem für Oldenburg ist das eine super Bereicherung“, sagt er am Tag nach der Ausstrahlung. Ihm gehe es nicht um Geld oder Ruhm, „denn davon kann ich auch gar nicht reich werden“, ist er sich sicher.

Alhay freue sich, dass er seit Sonntag so viel positive Rückmeldungen erhalten habe. „Mein Handy steht nicht still. Ich habe so viele Nachrichten bekommen – die kann ich gar nicht alle beantworten“, sagt er. Alhay wünsche sich, dass die Kartoffeldöner-Bratwurst gut ankommt und gekauft werde, „damit sie auch auf Dauer im Supermarkt-Regal bleibt.“

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