Oldenburg - Zu gleich drei Bränden musste die Oldenburger Feuerwehr in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Stadt ausrücken. Während die ersten zwei Feuer in an der Auguststraße (brennender Sperrmüll) und der Kaiserstraße (brennender Papiercontainer) schnell gelöscht waren, entwickelte sich der Brand im Hinterhof der Umbaubar am Stau zu einem Großeinsatz der Feuerwehr.

Auch hier hatte laut Angaben der Polizei zunächst ein Papiercontainer im Innenhof des Grundstücks gebrannt. Die Flammen haben sich aber schnell auf die Fassade des Gebäudes und kurz darauf auch auf das Dach ausgeweitet.

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„Zum Glück wurde das Feuer schnell entdeckt und war deshalb auch vergleichsweise schnell unter Kontrolle“, berichtet André Heitkamp, Sprecher der Oldenburger Feuerwehr. In Zukunft soll noch sensibler auf Feuer-Meldungen reagiert werden, denn es ist bereits die zweite Brandserie innerhalb weniger Tage.

In der vergangenen Woche gab es in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ebenfalls drei Brände. Dabei wäre um ein Haar die Hirsch-Apotheke an der Staustraße abgebrannt. Ursache war ein Feuer in einer Papiertonne, die an der Hauswand stand. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach einer Gruppe (drei Männer, von denen einer das Feuer gelegt haben soll, und eine Frau mit Hund), die von einem Zeugen an einem der Brandorte gesehen wurde. „Bisher gab es aber noch keine Hinweise, die uns weitergebracht haben“, teilt Polizeisprecher Jens Rodiek mit.

Nur froh, dass seine schöne, alte Apotheke noch steht: Hirsch-Apotheker  Wilfried Feik sprach- und fassungslos vor der Brandstelle an der Achternstraße.

BRANDSTIFTUNG IN OLDENBURG Hirsch-Apotheke entgeht nur knapp der Katastrophe

Karsten Röhr
Oldenburg

Die Polizei geht in den drei jüngsten Fällen davon aus, dass die Feuer vorsätzlich gelegt wurden und ermittelt in diese Richtung. Zeugen werden gebeten, sich unter 0441/7904115 zu melden.

Björn Buske
Björn Buske Online-Redaktion
Wolfgang Alexander Meyer
Wolfgang Alexander Meyer Redaktion Oldenburg