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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Millionen für Oldenburger Forschernachwuchs

03.01.2018

Oldenburg Die Universität Oldenburg war in der jüngsten Antragsrunde für Graduiertenkollegs der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erneut erfolgreich. Mit einer bewilligten Summe von rund 4,6 Millionen Euro geht das Kolleg „Molekulare Basis sensorischer Biologie“ ab kommendem Frühjahr in die zweite Förderperiode.

Bereits seit 2013 sind die Chemiker, Physiker und Biologen um Sprecher Prof. Karl-Wilhelm Koch auf der Suche nach den allgemeinen Grundlagen sensorischer Informationsverarbeitung. „Wenn wir die Zusammenhänge auf molekularer Ebene noch besser verstehen wollen, brauchen wir interdisziplinäre Forschungsansätze“, betont Prof. Dr. Karl-Wilhelm Koch, Leiter der Arbeitsgruppe Biochemie und Sprecher des Graduiertenkollegs.

Im Kern geht es um die Frage, ob sensorische Prozesse wie Sehen, Riechen, Hören, das Wahrnehmen des Erdmagnetfelds bei Vögeln oder das Erfassen chemischer Substanzen bei Bakterien eine gemeinsame molekulare Grundlage haben. Daraus könnten neue technische Systeme entstehen, etwa in der Biomedizin. Darüber hinaus legen die Forscher ihr Augenmerk auf genetisch bedingte Fehlfunktionen beim Sehen und Hören.

„Ich gratuliere der Universität Oldenburg zu ihrer exzellenten Nachwuchsarbeit“, sagt der Niedersächsische Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Das Kolleg ist ein herausragendes Beispiel für gelebte und gelungene Kooperation jenseits disziplinärer Grenzen.“

Die Graduiertenkollegs der DFG sollen Promovierende in ihrer wissenschaftlichen Selbstständigkeit unterstützen und auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Das Graduiertenkolleg „Molekulare Basis sensorischer Biologie“ startete im Herbst 2013 mit 13 Professoren sowie 12 Promovierenden. In die zweite Förderphase sind 13 von der DFG und 17 anderweitig finanzierte Doktoranden eingebunden.

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