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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

4500 demonstrieren für Klimaschutz

29.11.2019

Oldenburg „Wir sind hier. Wir sind viele. Haltet euch an Klimaziele“ schallte es am Freitagmittag durch Oldenburg. Rund 4500 Demonstranten aller Altersgruppen versammelten sich am Oldenburger Hauptbahnhof zum erneuten Protest der Bewegung „Fridays for Future“ (FFF). In ganz Deutschland gingen Zehntausende Menschen auf die Straße, um friedlich für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Zum Abschluss der Klimastreikwoche an der Carl-von-Ossietzky-Uni starteten zuvor bereits rund 150 Studenten mit ihren Fahrrädern in Richtung Bahnhof. Mit lautem Klingeln und Sprüchen wie „Was ich gerne hätte? Autofreie Städte“ fuhren sie Richtung Hauptbahnhof. Organisiert wurde die Aktion von den „Students for Future“.

Startpunkt für die Demo war der Bahnhofsvorplatz Süd. Von dort aus ging es ab 12 Uhr über den Lappan, den Julius-Mosen-Platz und über den Stau zurück zum Bahnhof. Am Stau hatte die Oldenburger FFF-Gruppe eine Aktion geplant. Viele Demonstranten legten Blumen auf einem großen Transparent nieder, das die Erdkugel zeigte. Daneben schrieben sie ihre Wünsche. Neben Schülern und Studenten nahmen unter anderem auch „Parents-“ und „Scientists For Future“ sowie mehrere Ortsgruppen des Naturschutzbundes (Nabu) und anderer Organisationen teil.

Ole Pruschitzki von FFF sagte zum Auftakt der Demo: „Das ist heute der 51. Freitag in Folge, an dem wir auf die Straße gehen. Wir kämpfen für unsere eigene Zukunft. Eins ist klar. Es kann kein Weiter so geben.“ Dabei ging es der Protestbewegung vor allem um das Klimapaket, das am 20. September von der Bundesregierung vorgestellt worden ist. „Das reicht nicht. Es muss einen neuen Ansatz in der Klimapolitik geben“, sagte die 17-jährige Lara Nilsson. Ergänzend dazu äußerte die 22-jährige Oldenburger Studentin Lisa Walz: „Der Klimawandel ist das relevanteste Thema. Alle politischen Entscheidungen sollten danach ausgerichtet werden. Uns ist es wichtig, dafür auf die Straße zu gehen.“

Unter dem Motto „Jetzt erst recht!“ haben Fridays-, Parents-, Students-, Kitas- und Scientists for Future in Oldenburg zu dem Klimaaktionstag aufgerufen.

Einen Appell richtete FFF, während der abschließenden Rede auf dem Bahnhofsvorplatz, auch an die Oldenburger Politik. „Vor einem Jahr hätten wir nicht gedacht, dass die UN den Klimanotstand ausrufen würde. Jetzt müssen Taten folgen“, sagte Yantin Fleischhauer. Man fordere unter anderem einen stärkeren Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und ein CO2-neutrales Oldenburg vor 2030. Zum Abschluss der Veranstaltung trug der achtjährige Anton ein selbst gedichtetes Lied vor – unter dem Jubel der Demonstranten.

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