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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

„Panikzahlen“ – Grüne vergleichen City-Händler mit AfD

06.07.2018

Oldenburg „Offenbar benötigt nicht nur die AfD, sondern auch das CMO Nachhilfe in Rechtsstaatlichkeit und Demokratie.“ So reagieren die Oldenburger Grünen auf die Sichtweise des City-Management Oldenburg zu Fahrverboten für ältere Autos. Grund: Das CMO hatte die Deutsche Umwelthilfe als privaten Verein mit dubioser Vita bezeichnet. Wohl auch weil die Umwelthilfe erhebliche Spendengelder vom japanischen Autokonzern Toyota angenommen hat.

„Umsatzrückgang“ durch Fahrverbote in Oldenburg befürchtet

Doch was hat all das mit Oldenburg zu tun? Eine ganze Menge. Die Umwelthilfe hat schon mehrere Städte verklagt, Fahrverbote einzurichten. Auch in Oldenburg werden Grenzwerte am Heiligengeistwall leicht überschritten. Um sie zu senken, könnte eine grüne Umweltzone eingerichtet werden. Die Grünen sind dafür.

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So löst man kein Problem

CMO, IHK und Einzelhandelsverband rechnen in so einem Fall mit einem Umsatzrückgang von rund fünf Prozent bzw. 22,5 Millionen in der Innenstadt. Hintergrund: etwa zehn Prozent der Autos im Nordwesten dürften nicht mehr innerhalb des Oldenburger Autobahnrings fahren. In der Summe sind dies etwa 100 000 Fahrzeuge. Auch Ausländer ohne grüne Plakette müssten draußen bleiben, was gerade viele Holländer in der Weihnachtszeit treffen würde.

Die Grünen nennen in einer Presseerklärung die Stellungnahme des CMO „unseriös“. „Das CMO operiert dabei mit dubiosen Milchmädchenrechnungen.“

Unmut über Autofirmen

Die Grünen meinen, dass Besitzer mit älteren Fahrzeuge weniger zahlungskräftig sind. Deshalb würden sie in der Summe auch deutlich weniger bei einem Stadtbummel ausgeben als Neuwagenbesitzer. „Wegen des Betrugsskandals der Fahrzeugindustrie müssen nun leider zu Unrecht viele Menschen und Fahrzeugnutzer leiden. Der verständliche und berechtigte Unmut sollte sich allerdings nicht gegen die Deutsche Umwelthilfe richten, sondern stattdessen gegen das Komplott der Betrüger“, meinen die Grünen.

Keine eigenen Berechnungen

Sie sprechen bei den von der NWZ veröffentlichen 22,5 Millionen Umsatzeinbußen von „Panikzahlen“ und „unseriösen Meinungen“. Eigene Berechnungen allerdings legte die Partei bislang nicht vor.

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Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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