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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Grundstücke: Zurück in die Natur

14.07.2020

Oldenburg „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.“ (Charles Darwin, 19. Jhd.)

Oh, wie sollte er recht behalten mit seiner Aussage.

Im Umkehrschluss bedeutet es, dass die Natur sehr gut ohne den Menschen leben kann – der Mensch ohne die Natur jedoch nicht. Arbeiten wir also nicht mit ihr, steht der Verlierer eindeutig fest: nämlich der Mensch.

Der demographische Wandel und die daraus resultierende Urbanisierung führen zwangsläufig zu Veränderungen. Dem Maximalprinzip folgend muss Natur neuem Wohnraum weichen.

Grünflächen im Allgemeinen verschwinden zunehmend, Gärten im Besonderen werden kleiner oder gar gänzlich eingespart. Großstadtkinder kennen das. Kennen es oft gar nicht anders. Aber nur weil es so ist, ist es nicht automatisch gut. Oder? Wirtschaftlich gesehen möglicherweise ja. Physiologisch und psychologisch eher nicht.

Grundstück mit Garten gesucht

Familie G. aus Oldenburg kennt und liebt das Leben mit und in der Natur. Das Großstadtleben hingegen ist neu für die fünfköpfige Familie. Ihre Wohnung ist zwar groß, jedoch im ersten Stock und ohne Garten. Die Übergangslösung dauert nunmehr ein Jahr an und sowohl die drei Kinder, als auch die beiden Eheleute G. vermissen es in den eigenen Garten zu gehen. Vorher wohnten sie ländlich. „Wir hatten ein kleines Haus und einen großen Garten“, erzählt Frau G. Dort haben sie Gemüse und Obst angebaut, und den Garten von morgens bis abends, so wie es das Wetter zuließ, genutzt. Oft kamen Freunde dazu, die auch jetzt noch herzlich willkommen seien. Der Platz reiche nur nicht wirklich aus und ersetze schon so gar nicht einen Garten.

Aber auch in Oldenburg ist die Wohnsituation eine knifflige.

Daher sucht Familie G. auf diesem Wege ein Gartengrundstück bzw. einen Stellplatz für einen Wohnwagen oder ein Tiny-House. Hauptsache mit Garten!

Herr und Frau G. vertreten die Meinung, dass Mensch und Natur zusammengehören. Dass sich die Natur mehr als positiv auf die kindliche Entwicklung ausübe.

Natur spricht alle Sinne an

Die Natur spricht alle Sinne an und schult somit den Verstand. Kein Fernsehprogramm könnte ersetzen, was ein Kind etwa beim Klettern erlebt: Hand-, Fuß- und Augenkooperation, Vorsicht und planendes Handeln erlernen, körperliche Grenzen, aber auch Zielerreichung. Dies alles formt die Psyche eines Kindes.

„Früher schauten wir kein Fernsehen. Hier in der Wohnung und zu Corona-Zeiten dürfen die Jungs ab und an eine Kinder-Sendung gucken“, sagt Frau G. Was die drei quirligen Buben dennoch viel mehr wollen ist Bewegung. Mit Fantasie und kleinen Hilfsmitteln bauen sie sich einen Parkour innerhalb der Wohnung und der Dachterrasse. „Wir unternehmen so viel wie möglich mit den Kindern, das ersetzt aber keinen Garten“.

Wer ein Grundstück dieser Art in Oldenburg verpachtet oder zum Kauf anbietet, melde sich bitte unter der Nummer 01632427276.

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