Oldenburg/Hannover - Die Jury sparte nicht mit Lob: „Die Stadt Oldenburg leistet mit ihrem umfangreichen Solarprogramm einen wertvollen Beitrag zur Urbanisierung der Energiewende“, heißt es in der Begründung der Preisvergabe. Zum zweiten Mal nach 2016 darf sich Oldenburg mit dem Titel „Niedersächsische Klimakommune 2020“ schmücken.
Bei der Preisvergabe am Dienstag im hannoverschen Congress-Centrum nahm Oberbürgermeister Jürgen Krogmann symbolisch ein Ortsschild sowie einen Scheck im Wert von 20 000 Euro entgegen. Das Geld werde nicht im Haushalt versickern, sondern in förderungswürdige Projekte fließen, sicherte der Oberbürgermeister zu.
50 Kommunen hatten sich in diesem Jahr mit 54 Projekten an dem Wettbewerb „Klima kommunal beteiligt – deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Acht Preisträger wählte die Jury aus.
Oldenburg überzeugte insbesondere mit der Verpflichtung zur Installation von Solaranlagen. Es handele sich um ein wegweisendes Beispiel für kommunalen Klimaschutz“, zitierte Laudator Thorsten Bludau (Landkreistag) aus der Jury-Begründung. Das Angebot einer mobilen Klimaschutzschule strahle als städtisches Bildungsangebot in besonderer Weise.
„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, sagte Krogmann. Zugleich hob er das Engagement seiner Mitarbeiter Tarek Abu-Ghazaleh und Dana Wölki bei den Projekten hervor. Auch hatte der Oberbürgermeister kein Problem damit, dass die Stadt als als „Wiederholungstäterin“ benannt wurde. Er komme gerne wieder, um erneut einen Preis abzuholen. Mit der Entwicklung eines klimafreundlichen Quartiers auf dem ehemaligen Fliegerhorst-Gelände oder der Kooperation mit der EWE in Sachen Wasserstoff habe die Stadt weitere innovative Projekt auf den Weg gebracht. „Uns fällt noch eine Menge ein. Wir sehen uns wieder“, kündigte Krogmann an..
