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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg

Lage in Oldenburg weiterhin kritisch

17.07.2018

Oldenburg /Hildesheim In Oldenburg sind die für drohende Dieselfahrverbote maßgeblichen Schadstoffgrenzwerte auch im ersten Halbjahr 2018 nach vorläufiger Auswertung überschritten worden. Das geht aus den Messungen des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Hildesheim hervor. Ausschlaggebend ist aber, ob der Grenzwert für die Stickstoffdioxidbelastung von 40 Mikrogramm im Jahresmittel überschritten wird, was erst Ende 2018 feststehen wird.

giftig für Mensch und Umwelt

Stickstoffoxide (NOX) sind giftige und gesundheitsschädliche Gase. Sie können etwa Atemwege und Augen reizen. Besonders gefährdet sind Menschen, die in der Stadt leben. NOX sind unerwünschte Nebenprodukte in Kfz-Motoren – besonders Diesel – oder beim Verbrennen von Kohle, Öl, Gas und Holz.

Mit einem Mittelwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter, gemessen am Heiligengeistwall, liegt Oldenburg in den ersten sechs Monaten des Jahres deutlich darüber. Im Vergleich: Hildesheim liegt bei 42 Mikrogramm, Hannover bei 41 und Osnabrück bei 40. „Eigentlich muss man jetzt davon ausgehen, dass in Oldenburg die Grenzwerte nicht eingehalten werden können“, erklärt Andreas Hainsch, Leiter des Lufthygienischen Überwachungssystems Niedersachsen. Das sei jedoch nur dann der Fall, wenn sich die Werte ähnlich entwickeln wie in den zweiten Jahreshälften der Vorjahre.

Schwankungen beim Verkehrsaufkommen und den Wetterbedingungen lassen eine einfache Hochrechnung jedoch nicht zu. Bei viel Niederschlag werden zum Beispiel vermehrt Schadstoffe aus der Atmosphäre entfernt. Auch bei viel Wind verteilen sich die Schadstoffe besser. Man könne allerdings nicht pauschal sagen, dass der wenige Regen in den vergangenen Monaten für eine Überschreitung der Werte verantwortlich sei, denn es war schließlich auch recht windig, so Hainsch. „Es hängt von vielen Faktoren ab.“

„Wir gehen davon aus, dass wir den Mittelwert senken können“, erklärt der Sprecher der Stadt Oldenburg, Reinhard Schenke. In welchem Tempo und in welchem Umfang ist jedoch nicht vorhersehbar. Die Stadt habe jede Menge Maßnahmen, wie die Modernisierung der Busflotte, geplant. Nach einer Einschätzung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) vom Juni werden die Städte die Problematik auch ohne Dieselfahrverbote in den Griff bekommen.

Lesen Sie auch: Fahrverbote In Oldenburg – Das bedeutet Oldenburgs Umweltzone für Sie, NWZ-Artikel vom 26. Juni 2018

Debatte um Fahrverbote in Oldenburg: Schreiben vom Umweltministerium weckt Zweifel, NWZ-Artikel vom 20. Juni 2018

Kommentar von Gunars Reichenbachs: Hände weg von Fahrverboten!, NWZ-Artikel vom 8. Juni 2018

Kommentar von Thomas Haselier zu Diesel-Fahrverboten in Hamburg: Absurde Sperrung, absurde Politik

Anna-Lena Sachs
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
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